Tuesday, November 6, 2012

Die schlimmste Schiffskatastrophe der Welt


Die schlimmste Schiffskatastrophe der Welt

Der Untergang der Titanic und der Wilhelm Gustloff im Blickwinkel

Julio Severo
Auch mit der hochentwickelten und schnellen Informations- und Nachrichtentechnologie von heute ist es für den modernen Menschen schwierig, nachweisliche Fakten herauszufiltern und zu erkennen.
Einer dieser Fakten ist, dass es unmöglich ist, ohne Gott und seine Werte zu leben. Die Nazis haben es versucht und haben bittere und zerstörerische Konsequenzen geerntet. Die Kommunisten haben es versucht und fuhren und fahren dieselbe Ernte ein. Beide sozialistischen Ideologien waren auf den Menschen zentriert und gegründet in der Evolutionstheorie, die Gott entthront und an seiner Stelle den Menschen, letztlich Affen, auf den Thron setzt.
Ohne Gott ist die Tragödie vorprogrammiert. Bei ihrem Stapellauf im Jahr 1912 wurde die Titanic, zu ihrer Zeit das größte Schiff der Welt, mit den berühmten Worten getauft: „Nicht einmal Gott kann dieses Schiff versenken“.
Sie versank, was heute als größtes Schiffsunglück der modernen Geschichte angesehen wird.
Tatsächlich ist das nicht die ganze Wahrheit. Es gab da noch eine viel größere Tragödie.
Die schlimmste Schiffskatastrophe aller Zeiten ereignete sich im Winter 1945, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges.
Angesichts des Vorrückens der kommunistischen Sowjetstreitkräfte in die östlichen Gebiete Deutschlands suchten Millionen deutscher Zivilisten ihr Heil in der Flucht vor den Schrecken verbreitenden Truppen der Roten Armee, die alles zerstörten, töteten und folterten, und auf ihrem Weg Frauen und Kinder vergewaltigten.
Wer konnte, floh. So versuchten hunderttausende Frauen, Kinder und verwundete deutsche Männer so schnell wie möglich in Gebiete Deutschlands außerhalb sowjetischer Reichweite zu fliehen. Den deutschen Zivilisten war bewusst, dass dies ihre einzige Hoffnung war, dem Schicksal eines sicheren Todes oder der Versklavung und Massenvergewaltigung durch die sowjetischen Kommunisten zu entgehen. Diejenigen, die es nicht schafften, zu entkommen, wurden Opfer sowjetischer Launen und Grausamkeiten, und die Frauen und Kinder mussten, wenn sie überlebten, über Jahre hinweg sexuelle Qualen erleiden.
In diesem Umfeld der Vernichtung der Zivilbevölkerung war es, dass das Lazarettschiff Wilhelm Gustloff, überfüllt mit über neuntausend Passagieren, in der Mehrzahl Frauen und Kinder, dieser Vernichtung der unerbittlichen sowjetischen Invasion zu entkommen suchte. Auf halbem Weg dieser verzweifelten Fahrt, den Westteil Deutschlands zu erreichen, wurde dieses zivile Schiff zur Hauptfigur der größten, und stillsten, Schiffskatastrophe der Menschheitsgeschichte.
In der dunklen und eisigen Nacht des 30. Januars 1945 wurde das Schiff von einem sowjetischen U-Boot gesichtet, das drei Torpedos abschoss und damit tausenden von Frauen und Kindern in den 10 Grad unter null kalten Wassern der Ostsee ein nasses Grab schuf.
Beim Untergang der Titanic starben 1.517 Personen – eine als extrem hoch betrachtete Opferzahl.
Bei der Versenkung der Wilhelm Gustloff jedoch starben 9.343 Menschen.
Wilhelm Gustloff
Die sowjetische kommunistische Ideologie – die nicht an Gott glaubt und die Evolutionstheorie verehrte – tötete kaltblütig eine enorme Anzahl wehrloser Frauen und Kinder. Gab die Tatsache, dass die Sowjets im Krieg mit dem Nationalsozialismus standen – der gleicherweise die Bibel herabwürdigte und die Evolutionstheorie verehrte – ihnen das Recht, Unschuldige zu töten?
Aber wie Dostojewski, der russische Dichter aus der vorkommunistischen Zeit, schon sagte: „Ohne Gott ist alles möglich“.
Die Verachtung Gottes in der Kultur der UdSSR ermöglichte es, dass die Soldaten nicht das geringste Mitgefühl für wehrlose Zivilisten aufbrachten. Die Versenkung des Lazarettschiffes Wilhelm Gustloff ruft unvermeidlich und mit Schärfe die Missachtung der grundlegendsten Menschenrechte in Erinnerung. Die Erinnerung an die Titanic erspart den Sozialisten diese unbequeme Wahrheit.
Die Beharrlichkeit, mit der der Untergang der Titanic sich als vermeintlich größtes Schiffsunglück der Welt hält, scheint daher als einzigen Zweck die Verschleierung der Tatsache zu haben, dass die tatsächlich mit Abstand tragischste und größte Schiffskatastrophe aller Zeiten ein Werk der Feigheit von Menschen war, die von einer gottesfeindlichen Ideologie getrieben waren. Auf diese Weise wird das öffentliche Bild des Kommunismus, des Sozialismus und der Linken von der Brutalität ihrer Handlungen abgeschirmt. Nichts ärgert die Linke so sehr wie die Wahrheit.
Um die schreckliche Wahrheit abzuschwächen, pflegen linke Geschichtsschreiber zu behaupten, dass viele der Frauen an Bord SS-Offiziere gewesen seien – und vermutlich waren ihre Kinder auch kleine SS-Offiziere (Vielleicht hat ja auch irgendein Sowjetsoldat ausgesagt, mit Maschinengewehren und Granaten bewaffnete Babies gesehen zu haben!). Eine weitere Ausrede war, dass der Kommandant des sowjetischen U-Bootes in der Dunkelheit der Nacht keine Möglichkeit gehabt habe zu erkennen, dass dieses enorme Schiff nicht die äußere Erscheinung eines Kriegsschiffes habe; so habe er nicht erkennen können, dass es sich um ein mit Massen von Flüchtlingen beladenes, ziviles Schiff gehandelt habe. Demgegenüber ist allerdings bekannt, dass sowjetische Kampfflieger bei hellichtem Tag, als sie tausende flüchtender deutscher Zivilisten erspähten, diese mit ihren Maschinengewehren beschossen, als würden sie untereinander um die höchste Anzahl Erschossener wetteifern. Tatsächlich wurden nicht einmal britische oder amerikanische Soldaten, die in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten und im Osten Deutschlands untergebracht waren, von Grausamkeiten ausgespart, wenn sie in die Hände der Roten Armee gerieten.
Die kommunistische Unmenschlichkeit ist hinlänglich bekannt. Das ist der Grund, warum während der antikommunistischen Militärregierung in Brasilien die Künstler und Politiker, die ins Exil gehen mussten, nicht Kuba, die Sowjetunion, Nordkorea oder ein anderes sozialistisches Land wählten. Nein, sie wählten kapitalistische Länder! Fernando Henrique Cardoso [von 1995-2002 Präsident Brasiliens; Anm. des Übersetzers] zum Beispiel wählte Frankreich als sein Exil. Gilberto Gil [brasilianischer Musiker] wählte England. Warum ins sozialistische Elend ins Exil gehen, wenn man die Möglichkeit hat, im kapitalistischen Luxus zu leben?
Um die deutsche Bevölkerung nicht mit der Meldung eines so großen Verlustes angesichts des Heranrückens der Roten Armee zu schockieren, ordnete der nationalsozialistische Diktator Hitler selbst an, dass die deutsche Presse über die Versenkung der Wilhelm Gustloff Stillschweigen zu bewahren habe. Die Sowjets versuchten nie, dieses Stillschweigen zu brechen und die Meldung von ihrer großen Tat zu verbreiten, ein schlimmeres Desaster als den Untergang der Titanic geschaffen zu haben, denn die anderen Nationen konnten es ja womöglich als doch nicht so ehrenhaft und anerkennenswert ansehen, dass die Sowjets erfreut waren, ein Schiff zu versenken, das nicht nur für niemanden eine militärische Bedrohung darstellte, sondern gerade dabei war, verzweifelte zivile Flüchtlinge zu retten.
Zur Erleichterung der Sozialisten hielt und hält das von Hitler angeordnete Stillschweigen und der allgemeine Glaube, dass die Titanic der schlimmste Schiffskatastrophe der Welt sei, die Wilhelm Gustloff und die kommunistische Feigheit im Keller des Vergessens der Weltgeschichte.
Verdiente es die Wilhelm Gustloff mit ihrer so zahlreichen Beladung an Frauen und Kindern, versenkt zu werden? Was es verdiente, versenkt zu werden, sind der Nazismus und der Kommunismus. Wenngleich der Nazismus geschlagen war, setzte der Kommunismus seinen Blutmarsch der Zerstörung fort, verdammte Millionen von Menschen zu Sklaverei, Finsternis und Tod, und viele mit dem Sozialismus verbundene Lügen sind immer noch nicht untergegangen. Im Gegenteil, jede erdenkliche Art der Desinformation wird eingesetzt, um die Feigheiten der kommunistischen Ideologie zu verschleiern.
In Brasilien haben wir Gründe, dem Namen Titanic den Vorzug zu geben. Er ist leichter zu merken als der komplizierte Name Wilhelm Gustloff. Aber die Gründe der Sympathisanten der Religion Karl Marx‘ sind andere.
Alles was es brauchte, um die Titanic mit 1.517 Passagieren untergehen zu lassen, war ein großer Eisberg, der den tödlichen Unfall verursachte. Alles, was es brauchte, damit die Wilhelm Gustloff und ihre 9.343 Passagiere im Meer umkommen würden, war ein unerbittlicher sowjetischer Kommandant mit eisigem Herzen, ein Weiberheld und Alkoholiker, der Jahre später wegen Raubes ins Gefängnis gehen würde. Erzogen an atheistischen Schulen des religionsfeindlichen Sowjetstaates, ist er ein Paradebeispiel dafür, was die evolutionistischen Ideen Darwins und die sozialistischen Ideen Karl Marx‘ in den Herzen, Hirnen und Seelen der Menschen anrichten.
Ohne Gott werden alle Arten des Bösen möglich.
Schlimmer als der Untergang der Titanic war also die Versenkung der Wilhelm Gustloff. Und viel schlimmer als die Versenkung der Wilhelm Gustloff ist die Versenkung ganzer Gesellschaften in den Abgründen der chamäleonhaften sozialistischen Ideologie.
Möchtest du das Endergebnis einer Gesellschaft sehen, die dazu erzogen wird, die Bibel zu verachten und die Theorie der Evolution zu verehren, Gott und seine Werte zu entthronen und Karl Marx, Hitler, Darwin oder andere Menschen und ihre Werte auf seinen Thron zu setzen? Dann schau dir an, was mit Nazideutschland und der Sowjetunion passiert ist: Wenn die Menschen aufhören, Gott zu respektieren und anfangen zu glauben, sie stammten vom Affen ab, folgen sie dem Gesetz des Dschungels weit konsequenter als diese.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Portugiesische Version dieses Artikels: O maior naufrágio do mundo
Quelle: Julio Severo in Deutsch:

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