Wednesday, October 23, 2013

Homosexuellen-Gesetze bereiten das Feld für Pädophilen-‚Rechte‘


Homosexuellen-Gesetze bereiten das Feld für Pädophilen-‚Rechte‘

Von Jack Minor
Indem Gesetzgeber und Regierungsvertreter schwulenfreundliche Gesetzes fördern, legen sie ungewollt das Fundament für den besonderen Schutz von Pädophilen, inklusive deren Recht, mit Kindern zu arbeiten, warnen Familien-Befürworter.
Linda Harvey von der Organisation „Mission America“ sagt, dass der Vorstoß für gleiche Rechte von Pädophilen in dem Ausmaß häufiger werden wird, als LGBT-Gruppen sich durchsetzen.
„Das ist alles Teil eines Plans, Kindern Sex in immer jüngerem Alter näherzubringen, um sie zu überzeugen, dass normale Freundschaft tatsächlich sexuelle Attraktion ist,“ sagt sie.
1973 strich die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft Homosexualität nach intensiver Lobbyarbeit von Homosexuellenrechts-Gruppen von ihrer Liste mentaler Störungen.
Zur Zeit dieser Streichung warnten Kritiker, dass dies letztendlich zur Akzeptanz anderer Typen von sexueller Abweichung führen werde, inklusive Pädophilie. Unterstützer des schwulen Lebensstils prangerten diesen Vergleich an und beteuerten, dass Derartiges nie passieren würde.
Allerdings sieht es danach aus, als hätten die Kritiker Recht.
Im Jahr 2003 gründete eine Gruppe von auf dem Gebiet psychischer Krankheiten beruflich tätiger Personen die Organisation B4U-Act, um einen langsamen, aber unaufhaltsamen Vorstoß zur Redefinition von Pädophilie als sexuelle Orientierung einzuleiten, genau wie dies hinsichtlich Homosexualität in den 1970ern passierte.
Die Organisation nennt Pädophile “Zu Minderjährigen hingezogene Menschen” und die Webseite behauptet, ihr Zweck sei es, “auf dem Gebiet psychischer Krankheiten beruflich tätigen Personen dabei zu helfen, mehr über das Hingezogensein zu Minderjährigen zu erfahren und die Auswirkungen von Stereotypisierungen, Stigma und Angst zu beachten.”
B4U hielt auch ein Symposium, in dem eine neue Definition von Pädophilie für das Diagnostische und Statistische Handbuch Geistiger Störungen der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft vorgeschlagen wurde.
Im Jahr 2010 sorgten zwei Psychologen in ganz Kanada für Schlagzeilen, als sie den Standpunkt vertraten, Pädophilie sei eine sexuelle Orientierung wie Homosexualität.
Van Gijseghem, Psychologe und pensionierter Professor der Universität von Montreal, sagte kanadischen Parlamentsmitgliedern: “Pädophile sind nicht einfach Leute, die von Zeit zu Zeit eine kleine Gesetzesübertretung begehen; vielmehr haben sie mit etwas zu kämpfen, was das Äquivalent einer sexuellen Orientierung ist, ganz so, wie andere Menschen mit Heterosexualität oder sogar Homosexualität zu kämpfen haben mögen.
Er sagte weiter: „Wahre Pädophile haben eine ausschließliche Präferenz für Kinder, was dasselbe ist wie eine sexuelle Orientierung. Sie können die sexuelle Orientierung dieses Menschen nicht ändern. Er kann allerdings abstinent bleiben.
Auf die Frage, ob er Pädophile mit Homosexuellen vergleichen würde, antwortete Van Gijseghem:” Wenn Sie zum Beispiel in einer Gesellschaft lebten, in der Heterosexualität geächtet oder verboten wäre und man würde Ihnen sagen, sie benötigten eine Therapie, um Ihre sexuelle Orientierung zu ändern, würden Sie wahrscheinlich sagen, dass das etwas verrückt ist. Mit anderen Worten, Sie würden das gar nicht akzeptieren. Ich verwende diese Analogie, um zu sagen, dass Pädophile tatsächlich ihre sexuelle Orientierung nicht ändern.
Dr. Vernon Quinsey, emeritierter Professor der Psychologie an der Queen’s Universität in Kensington, Ontario, stimmt Van Gijseghem zu und sagt, dass die sexuellen Interessen von Pädophilen sie dazu bringen, Kinder zu bevorzugen, und „es gibt keinen Hinweis darauf, dass diese Art von Präferenz durch Behandlung oder irgendetwas sonst geändert werden kann.“
Im Juli 2010 behauptete Harvard Health Publications: “Pedophilie ist eine sexuelle Orientierung und kaum zu ändern. Behandlung zielt darauf ab, es zu ermöglichen, dem sexuellen Drang zu widerstehen.“
Würde die Amerikanische Psychologische Gesellschaft Pädophilie zu einer sexuellen Orientierung auf Augenhöhe mit Homosexualität erklären, hätte dies enorme Auswirkungen auf bestehende Anti-Diskriminierungsgesetze.
Die übliche Vorgehensweise von Befürwortern von Homosexualität war und ist es, die „Sexuelle Orientierung“ mit auf die Liste von durch Diskriminierungsverbote geschützten Faktoren zu setzen, die in Städten und Bundesstaaten geführt wird.
Solche Bezugnahmen richten sich jedoch nicht ausdrücklich an Homosexualität und könnten daher so interpretiert werden, dass sie eine Menge anderer Leute mit “Orientierungen” schützen, zum Beispiel Bisexuelle und Transgenderpersonen.
Unterstützer des LGBT-Lebensstils streiten die Verbindung vehement ab und bestehen darauf, dass Gesetze für Mindestalter Pädophile davon abhalten würden, dieselben Rechte wie Homosexuelle im Arbeitsrecht, Wohnrecht und anderen Gebieten für sich in Anspruch zu nehmen.
Oberflächlich betrachtet scheint diese Behauptung etwas für sich zu haben, das Problem ist jedoch, dass Psychologen eine trennscharfe Unterscheidung zwischen Pädophilen einerseits und Kinderschändern andererseits ziehen.
Dr. Gregory Herek, Mitglied der Amerikanischen Psychologischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Psychologische Wissenschaft, dem in der Vergangenheit schon die Auszeichnung der Amerikanischen Psychologischen Gesellschaft für herausragende Beiträge zur Psychologie verliehen worden war, legte diesen Ansatz in einem Artikel mit dem Titel „Fakten über Homosexualität und Kindesmissbrauch“ dar.
Herek sagt darin, das Problem ist, dass der Durchschnittsmensch nicht imstande ist, die korrekte Terminologie zu verstehen, die, wie er sagt, hinsichtlich Pädophiler “verwirrend” und “irreführend” ist.
“Pädophilie und sexuelle Belästigung von Kindern werden auf verschiedene Weisen gebraucht, auch von Experten“ sagt Herek. „Pädophilie bezieht sich üblicherweise auf eine psychologische Störung Erwachsener, die durch eine Präferenz für präpubertäre Kinder als Sexualpartner gekennzeichnet ist; mag diese Präferenz nun ausgelebt werden oder nicht.“
Er sagte, dass im Unterschied dazu die Begriffe sexuelle Belästigung von Kindern und Kindesmissbrauch sich auf Handlungen des Täters beziehen.
Basierend auf dieser Begriffsbestimmung verletzen Pädophile keine Gesetze, da sie sich nicht tatsächlich in sexuellen Handlungen mit Kindern betätigen. Analysten zufolge bedeutet dies, dass wenn Pädophilie zur sexuellen Orientierung erklärt würde, sie damit – da durch sie keine Gesetze verletzt werden – unter die Definition der sexuellen Orientierung und deren Schutz in allen anwendbaren Rechtsvorschriften fiele.
Das könnte sich als besonders problematisch für Arbeitgeber erweisen, die Menschen für die Arbeit mit Kindern anstellen, wie zum Beispiel in Kindergärten, Tagesheimen und Schulen. Wenn ein Pädophiler sich um eine Anstellung bewirbt, könnten Anti-Diskriminierungsklagen Aussicht auf Erfolg haben, wenn er behauptet, seiner Neigung keine Taten folgen zu lassen und dennoch wegen seiner „sexuellen Orientierung“ abgelehnt würde.
Harvey sagte, wenngleich es gegenwärtig Schutzaltersgesetze gebe, die Sex zwischen Erwachsenen und Kindern verbieten, gebe es auch Vorstöße, dies zu ändern.
„Es gibt Leute, die sexuelle Freiheit propagieren und seit geraumer Zeit versuchen, das Schutzalter herabzusetzen”, sagte er. „Eines der Dinge, die mir auffallen, sind die Aktivitäten hinsichtlich Befreiung und Ermächtigung Jugendlicher, zu sein wer sie sind. Sie versuchen, Sex zwischen älteren Jugendlichen und jüngeren Kindern zu entstigmatisieren.“
„Zum Beispiel werden sie Gesetze gegen Mobbing ausnützen, um darzulegen, dass nichts falsch daran ist, wenn 16-Jährige sexuelle Beziehungen mit Elfjährigen haben. Wenn man einmal diese Grenze überschritten und etabliert hat, dass dies eine sexuelle Orientierung ist, weil es einfach etwas ist, was Leute eben tun, dann ist es ein logischer Schritt, den Sprung zur Pädophilie zu machen.“
Sie merkte an, dass die von im Bereich geistiger Gesundheit Berufstätigen, wie zum Beispiel B4U-Act, eingeschlagene Vorgehensweise dieselbe ist wie diejenige in den 1970ern.
„Die Definition unter Psychologen zwischen Pädophilie und sexueller Belästigung von Kindern ist sehr wichtig. Sie wollen zuerst die Auffassung einer Identität der Hingezogenheit zu Kindern durchsetzen,“ sagte sie. „Der nächste Schritt ist es, die Opferkarte zu spielen und zu sagen, dass es Leute gibt, die voller Hass gegen sie sind und dass es Hass sei, sie zu kritisieren, da es ja eine Orientierung ist und sie daher dagegen gar nichts tun können.“
„Sie argumentieren, wenn sie ihre sexuellen Impulse in Richtung Kinder nie ausleben, wo ist dann das Problem? Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass, wenn sie diese Gefühle haben, sie sie auch ausleben werden. Es ist nicht angeboren, genauso wenig wie es eine biologische Basis für Homosexualität gibt. Die militante Pädophilenlobby jedoch wird ihr Recht auf diese Orientierung verteidigen und zwar als Erstes. Sie wird nicht zuerst das Verhalten thematisieren, denn sie weiß, dass die Leute da nicht auf ihrer Seite sind, aber die Leute können die Idee nachvollziehen, dass man begehrt, was man begehren will, weil man nicht weiß, woher es kommt.“
Und dann gibt es noch diejenigen, die dafür eintreten, Kinderpornographie zu legalisieren, und zwar mit dem Argument, es würde helfen, Pädophile davon abzuhalten, Kinder zu belästigen.
Milton Diamond, ein Professor an der Universität Hawaii und Direktor des Pazifikzentrums für Sex und Gesellschaft sagte einmal, dass Kinderpornographie gut für die Gesellschaft sein könnte, denn “potentielle Sexualstraftäter nehmen Kinderpornographie als Ersatz für Sex mit Kindern.“
Diamond ist ein angesehener Lektor für das Institut für höhere Studien der menschlichen Sexualität in San Francisco. Dieses Institut befürwortete offen die Abschaffung des aus der Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges stammenden Verbotes für Homosexuelle, Militärdienst zu leisten.
Auf seiner Webseite listet das Institut “grundlegende sexuelle Rechte” auf, die “das Recht auf sexuelle Akte oder Aktivitäten jedweder Art” beinhaltet, vorausgesetzt, dass diese keine nicht-einvernehmlichen Akte, Gewalt, Einschränkung, Zwang oder Täuschung involvieren.
Weitere Rechte sind “frei zu sein von Verfolgung, Verurteilung, Diskriminierung oder gesellschaftlicher Intervention in privates Sexualverhalten” und „die Freiheit jegliches sexuellen Gedankens, Fantasie oder Wunsches“. Das Institut sagt auch, dass niemand „wegen seines Alters benachteiligt“ werden solle.
Was sogar noch alarmierender für Eltern sein sollte ist, dass die Amerikanische Psychologische Gesellschaft jegliche psychische Probleme, die Kinder als Ergebnis sexuellen Missbrauchs durch Erwachsene erfahren könnten, herunterspielt.
Im Jahr 1998 gab die Amerikanische Psychologische Gesellschaft einen Bericht heraus, in dem behauptet wurde, „dass das ‚negative Potential‘ von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern ‚überschätzt‘ würde und dass ‚die große Mehrheit sowohl von Männern als auch Frauen von keinen negativen sexuellen Effekten aus ihren eigenen Erfahrungen mit sexueller Belästigung in der Kindheit berichtete‘“.
WND hat schon zuvor berichtet, dass Gesetze in Staaten wie Kalifornien und New Jersey, die sogenannte Konversionstherapie für Schwule verbieten, in der Praxis im Bereich der mentalen Gesundheit Berufstätige davon abhalten werde, Pädophilen Beratung anzubieten.
Rechtsanwalt Mat Staver, Vorsitzender der Organisation Liberty Counsel, die gegen das kalifornische Gesetz Klage eingebracht hat, sagte, dass dem Sprachgebrauch in dem Gesetzesentwurf zufolge ein psychologischer Berater für den Versuch, einen Pädophilen zur Änderung seines Verhaltens zu bewegen oder darüber negativ zu sprechen, bestraft werden könne.
“Wenn jemand sagen würde, dass seine sexuelle Orientierung sich auf Kleinkinder richte und ein befugter Psychiater von diesen Tendenzen abraten würde, anstatt das Verhalten zu bestärken, wäre das problematisch und könnte im Ergebnis eine Verletzung des Verhaltenskodex darstellen“ sagte Staver. Das ist ein Problem, das ganz offenkundig in diesem Gesetz lauert.“
“Dieser Sprachgebrauch ist so breit und vage, dass er wohl alle Formen sexueller Orientierung einschließlich Pädophilie beinhalten könnte” sagte Brad Dacus, der Präsident des “Pacific Justice Institute”. „Es ist nicht nur die Orientierung, die geschützt wird, sondern das damit assoziierte Verhalten wird auch geschützt.“
Vielen ist wohl gar nicht bewusst, dass die US-Bundesregierung Pädophilen bereits geschützten Status gewährt hat.
Ein Gesetz namens „Matthew Shephard und James Byrd Jr. Hasskriminalitäts-Vorbeugungsgesetz” sieht “sexuelle Orientierung” als klassifiziertes Schutzobjekt vor; jedoch definiert es diesen Begriff nicht.
Die Republikaner versuchten, eine Ergänzung in das Gesetz hineinzubringen, wonach “Pädophilie nicht vom Begriff der Orientierung umfasst” sei. Diese Ergänzung wurde jedoch, kurz nachdem Präsident Obama sein Amt antrat, von den Demokraten im Kongress verhindert.
Der aus Florida stammende demokratische Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses Alcee Hastings stellte sich auf den Standpunkt, dass alle alternativen sexuellen Lebensstile durch das Gesetz geschützt werden sollten.
„Dieser Gesetzesentwurf spricht unsere Entschlossenheit an, auf Vorurteilen basierende Gewalt zu beenden und zu garantieren, dass alle Amerikaner unabhängig von der Rasse, Farbe, Religion, nationalen Herkunft, Geschlecht, sexuellen Orientierung, Genderidentität, oder Behinderung oder all diesen ‚Philien‘ und Fetischen und ‚Ismen‘, die vorgebracht wurden, nicht wegen dem, was sie sind, in Angst leben müssen. Ich lege meinen Kollegen nahe, für diese Regelung zu stimmen.“
Übersetzt durch: Yair
Englisch Version dieses Artikels: ‘Gay‘ laws set stage for pedophilia ‘rights’
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Saturday, October 12, 2013

Die Todesstrafe in Uganda


Die Todesstrafe in Uganda

Vorwort von Scott Lively, Juni 2013
Fröhlichen Märtyrertag!
Uganda ist das einzige Land auf der Welt mit einem nationalen Feiertag, an dem die Ablehnung der Homosexualität gefeiert wird. Es ist der Märtyrertag, der dritte Juni, der Geburtstag des barbarischen Mordes an Charles Lwanga und 21 weiteren jungen Männern und Buben, die sich geweigert hatten, sich den homosexuellen Gelüsten des Königs Mwanga, eines Päderasten, hinzugeben. Zu Ehren des Märtyrertages veröffentliche ich meinen Artikel „Die Todesstrafe in Uganda“, der in der [englischen] Originalfassung in der zweiten Jahreshälfte 2009 veröffentlicht worden war, ein weiteres Mal.
Päderastie, das heißt Sex zwischen Männern und männlichen Jugendlichen (vor allem jungen Teenagern), ist die häufigste Form der Homosexualität in der Geschichte wie auch in der Gegenwart, wie man in jüngster Zeit auch an den Skandalen um Jerry Sandusky und den katholischen Klerus sehen kann. Linke und andere Apologeten der Schwulenbewegung stellen Päderastie bewusst falsch als „Pädophilie“ dar, aber Analsex zwischen Erwachsenen einerseits und Teenagern andererseits war immer das Herzstück männlicher homosexueller Kultur.
Trotz der andauernden Übertreibungen des weltweiten Schwulennetzwerks, die Uganda als Todeszone für Homosexuelle darstellen, erlangte der Gesetzesentwurf, auf den ich mich in meinem Artikel beziehe, nie Gesetzesstatus, und nicht ein einziger Homosexueller wurde in Uganda getötet, weil er schwul ist, weder durch die Regierung noch durch aufgebrachte „Homophobe“. Tatsächlich ist der einzige Fall, den diese Lügner überhaupt ins Treffen führen, der Mord an dem schwulen Aktivistenführer David Kato. Dabei lassen sie natürlich die Tatsache aus, dass Kato von einem männlichen Prostituierten, für den Kato die Kaution erlegt hatte, um ihn aus dem Gefängnis zu bringen und sich als Liebhaber und Hausjungen zu halten, mit einem Hammer erschlagen wurde. Dieser Mann, Sydney Nsubuga, sitzt nun, nach seinem Geständnis dieses abscheulichen Verbrechens, für 30 Jahre im Gefängnis.
Scott Lively, J.D., Th.D.
Präsident der Organisation ‘Defend the Family International’

Die Todesstrafe in Uganda

Nach offiziellen Angaben wurden 1886 aufgrund von Ugandas seinerzeitigem Homosexualitätsgesetz 22 junge Männer exekutiert. Dieses Gesetz verpflichtete alle Männer und Buben in Uganda, sich der homosexuellen Neigungen des Regenten, Könige Mwanga, zu unterwerfen. Als die Ugander in den 1800er Jahren begannen, sich zum Christentum zu bekehren, weigerte sich eine Gruppe von Katholiken, geführt von Charles Lwanga, vom König vergewaltigt zu werden. Wütend ließ König Mwanga sie auf quälende Weise fesseln, 60 Kilometer zu Fuß treiben und dann bei lebendigem Leibe in einer Feuergrube zu Tode rösten. Das Datum ihrer Hinrichtung war der dritte Juni 1886, heute ein nationaler Feiertag, an dem Ugandas Ablehnung der Homosexualität und das Bekenntnis zu christlichen Werten gefeiert wird.
Es sollte daher nicht überraschen, dass moderne Ugander wenig glücklich darüber sind, dass homosexuelle Aktivisten aus Europa und den Vereinigten Staaten aggressiv daran arbeiten, das Land zu re-homosexualisieren. Ugandische Bürger berichten von einer wachsenden Zahl homosexueller Männer, die in ihr Land kommen, um in verzweifelter Armut lebende Jugendliche aus den Slums zu ihren persönlichen Hausbuben zu machen, und dass manche Mädchen in öffentlichen Schulen bezahlt wurden, andere als Lesben zu rekrutieren. Ausländische Interessen üben, oft über den Hebel der Kontrolle über ausländische Hilfsgelder, intensiven Druck auf Ugandas Regierung aus, die Gesetze betreffend Sexualmoral zu demontieren.
Im letzten Jahrzehnt hat eine wachsende Pro-Familien-Bewegung damit begonnen, darauf zu bestehen, dass das Parlament sich dieses Problems annimmt. Dieses Jahr hat das Parlament ihren Ruf erhört. Leider stellt der Gesetzesentwurf, der nun debattiert wird, eine ernsthafte Überkorrektur dar, zum Beispiel inklusive Todesstrafe für bestimmte Formen „schwerwiegender Homosexualität“ (wie die bewusste Verbreitung von AIDS).
Als christlicher Anwalt und internationaler Menschenrechtsbefürworter, der eng mit Ugandas Pro-Familien-Bewegung zusammenarbeitet, habe ich ein besonderes Interesse an diesem Thema. Meiner Ansicht nach sollte Homosexualität (und jeglicher Sex außerhalb der Ehe) aktiv durch die Gesellschaft zu verhindern versucht werden – aber nur so aggressiv wie nötig, um alternative sexuelle Lebensstile nicht populär werden zu lassen, und mit Augenmerk auf den Erhalt der Freiheiten derer, die ihren persönlichen Lebensstil privat halten möchten. Die auf der Ehe gründende Kultur hat der Menschheit während jener Jahrhunderte sehr gedient, als Homosexualität in Amerika, England und anderswo zwar abgelehnt, aber toleriert worden war. In den Jahrzehnten, seitdem die sogenannte sexuelle Revolution die Büchse der Pandora öffnete und sowohl ungezügelte heterosexuelle Promiskuität als auch „Gay Pride“ auf die Welt losließ, ist es der Ehekultur offenkundig schlecht ergangen.
Im März dieses Jahres (2009) hatte ich das Vergnügen, vor Mitgliedern des ugandischen Parlamentes in dessen nationaler Versammlungshalle eine Rede zu halten, gerade als der Entwurf zum Anti-Homosexualitätsgesetz zur Diskussion stand. Ich drängte dazu, den Gesetzesentwurf entsprechend dem Muster mancher amerikanischer Gesetze gegen Alkoholismus und Drogenmissbrauch zu gestalten. Ich zitierte meine eigene prä-christliche Erfahrung, als ich wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet worden war. Ich wurde vor die Wahl gestellt – und ergriff diese Option — eine Therapie zu machen, was sich als eine der besten Entscheidungen meines Lebens herausstellte. Ich erwähnte auch die Politik in manchen US-Jurisdiktionen betreffend Marihuana. Die Kriminalisierung der Droge hält ihre Konsumenten davon ab, sie zu bewerben, und hält Dritte davon ab, mit ihrem Konsum zu beginnen, sogar wenn das Gesetz lediglich sehr milde oder gar nicht vollzogen wird. Zusätzlich beschwor ich sie, das Modell der Ehe aktiv in ihren Schulen als Form der Schutzimpfung gegen die antifamiliären Botschaften zu fördern, die ihr Land über die westlichen Medien überfluteten.
Alle meine Anregungen wurden ignoriert (dessen ungeachtet werde ich beschuldigt, der Urheber des Gesetzesvorschlags zu sein, wie bestimmte Medien und schwule Blogs schreiben). Nichtsdestotrotz anerkenne ich den Mut des ugandischen Volkes. In etwa während des letzten Jahrzehnts war Uganda eines der wenigen Länder der Welt, die standfest der enormen Macht und dem erbarmungslosen Druck der internationalen Schwulenlobby standgehalten haben, während andere Entwicklungsländer wie Südafrika und Brasilien systematisch homosexualisiert wurden. Das ist einer der Gründe, warum Ugandas AIDS-Rate im selben Zeitraum von der höchsten zur niedrigsten in Afrika wurde.
Ich möchte das klipp und klar sagen: Ich unterstütze diesen Entwurf des Anti-Homosexualitätsgesetzes in dieser Fassung nicht. Es stellt Rehabilitation nicht über Bestrafung, und die Bestrafung, die es vorsieht, ist unakzeptabel hart. Dennoch, wenn die entsprechenden Abschnitte ausreichend abgeändert würden, würde der Gesetzesvorschlag einen ermutigenden Schritt in die richtige Richtung darstellen. Als eines der ersten Gesetzes dieses Jahrhunderts, das anerkennt, dass die zerstörerische Kraft der Schwulen-Agenda staatliche Gegenwehr nötig macht, würde es die Unterstützung christlicher Gläubiger und anderer Befürworter einer auf die Ehe gestützten Kultur in aller Welt verdienen.
Währenddessen ist es trotz all der Hysterie in den liberalen Medien wichtig, daran zu erinnern, dass es keine Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda gibt, sondern lediglich ein Gesetzesentwurf debattiert wird, der hoffentlich vor Verabschiedung abgeändert wird. Die einzigen Ugander, die wegen ihrer Ansichten und Handlungen hinsichtlich Homosexualität hingerichtet wurden, waren Christen.
Übersetzt durch: Yair
Portugiesische Version dieses Artikels: A pena de morte em Uganda
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:
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Wednesday, September 11, 2013

Winston Churchills schockierender Gebrauch chemischer Waffen


Winston Churchills schockierender Gebrauch chemischer Waffen

Die Verwendung chemischer Waffen in Syrien empört die Welt. Aber es ist leicht, zu vergessen, dass auch Großbritannien sie eingesetzt hat – und dass Winston Churchill ein mächtiger Befürworter ihres Einsatzes war.

Winston Churchill bei einer Rede in Ponders End, Großbritannien, 1916. Foto: Hulton-Archiv.
Geheimhaltung war das Wichtigste. Großbritanniens imperialer Generalstab wusste, dass es einen Aufschrei geben würde, sollte bekannt werden, dass die Regierung vorhatte, die geheimen Vorräte an chemischen Waffen zum Einsatz zu bringen. Aber Winston Churchill, damals Kriegsminister, wischte ihre Bedenken beiseite. Als langjähriger Befürworter chemischer Kriegführung war er entschlossen, sie gegen die russischen Bolschewiken einzusetzen. Im Sommer 1919, 94 Jahre vor dem entsetzlichen Angriff in Syrien, plante und führte Churchill einen lang andauernden Angriff mit Chemiewaffen auf Nordrussland durch.
Der Gebrauch von Chemiewaffen war den Briten nicht fremd. Während der dritten Schlacht von Gaza, im Jahr 1917, hatte General Edmund Allenby 10.000 Kanister atmungslähmendes Gas auf feindliche Positionen abgefeuert, mit beschränkter Wirkung. Aber in den letzten Monaten des ersten Weltkrieges entwickelten Wissenschaftler an den staatlichen Laboratorien von Porton, einer britischen militärischen Forschungsstätte in Wiltshire, eine weitaus verheerendere Waffe: den streng geheimen „M-Apparat“ („M-Device“), eine explosive Granate, die das hochgiftige Gas Diphenylarsinchlorid enthielt. Der zuständige Entwicklungsleiter, Major General Charles Foulkes, nannte es “die effektivste chemische Waffe, die je erfunden wurde”.
In Porton durchgeführte Versuche deuteten darauf hin, dass es sich tatsächlich um eine schreckliche neue Waffe handelte. Unkontrollierbares Erbrechen, Bluthusten und sofortige, lähmende Erschöpfung waren die häufigsten Reaktionen. Der Oberaufseher der chemischen Waffenproduktion, Sir Keith Price, war davon überzeugt, dass ihr Gebrauch zum schnellen Zusammenbruch des bolschewistischen Regimes führen würde. Das Kabinett jedoch stand der Verwendung solcher Waffen ablehnend gegenüber, sehr zum Ärger Churchills. Er wollte M-Apparate auch gegen die rebellischen Volksstämme des nördlichen Indien einsetzen.
„Ich bin sehr dafür, Giftgas gegen unzivilisierte Stämme einzusetzen.“
„Ich bin sehr dafür, Giftgas gegen unzivilisierte Stämme einzusetzen“, bekannte er in einem geheimen Memorandum. Er kritisierte seine Kollegen ob ihrer „Zimperlichkeit“ und meinte, „die Einwände des Indienbüros gegen den Einsatz von Gas gegen Einheimische sind unvernünftig. Gas ist eine barmherzigere Waffe als Sprengkörper und zwingt den Feind, eine Entscheidung unter geringeren Menschenverlusten zu akzeptieren als jedes andere Kriegsgerät.“ Er beendete sein Memo mit unangebrachtem schwarzem Humor: „Warum ist es nicht in Ordnung, wenn ein britischer Artillerist eine Granate abfeuert, die besagtem Eingeborenen einen Schnupfen verursacht?" fragte er. „Das ist doch wirklich zu dumm.“
Unglaubliche 50.000 M-Apparate wurden nach Russland gebracht. Die britischen Luftangriffe, bei denen sie zum Einsatz gelangten, begannen am 27. August 1919, das Ziel war das Dorf Emtsa, 120 Meilen südlich von Archangelsk. Bolschewistische Soldaten flüchteten in heller Panik, als das grüne Giftgas auf sie zutrieb. Diejenigen, die von der Wolke erfasst wurden, erbrachen Blut und brachen dann bewusstlos zusammen.
Die Angriffe wurden den ganzen September auf viele von den Bolschewiken gehaltenen Dörfer fortgeführt: Chunowa, Wikhtowa, Pocha, Chorga, Tawoigor und Zapolki. Aber die Waffen erwiesen sich als weniger wirksam, als Churchill gehofft hatte, was teilweise am nasskalten Herbstwetter lag. Noch im September wurden die Angriffe zunächst ausgesetzt und dann ganz beendet. Zwei Wochen später wurden die verbliebenen Chemiewaffen im Weißen Meer versenkt. Sie liegen dort bis heute in 40 Faden Wassertiefe auf dem Meeresgrund.
Übersetzt durch: Yair
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Monday, September 9, 2013

Befreite Geisel Pierre Piccinin: „Es war nicht Assad, der Giftgas eingesetzt hat“


Befreite Geisel Pierre Piccinin: „Es war nicht Assad, der Giftgas eingesetzt hat“

Pierre Piccinin
9.9.2013 – Die Zeugenaussage von Domenico Quirico und Pierre Piccinin [der Arabisch spricht; Anm.], die am Sonntag freigelassen wurden, nachdem sie in Syrien entführt und monatelang gefangen gehalten worden waren, könnte sämtliche internationalen Szenarien zum Kippen bringen. Piccinin schwört, dass „es nicht die Regierung Assad war, die das Giftgas Sarin oder sonst irgendein Giftgas in den Außenvierteln von Damaskus eingesetzt hat; es ist eine moralische Pflicht, das auszusprechen.“ Der Belgier teilte mit, er habe gemeinsam mit Quirico ein Gespräch der Rebellen mitgehört.
Link (italienisch): “Non fu Assad a usare gas”
Deutsche Übersetzung: Yair
Quelle: Julio Severo in Deutsch:
www.julioseveroindeutsch.blogspot.com

Saturday, August 10, 2013

Wütend! Ermordetes Baby erhält von Medien eine Abfuhr


Wütend! Ermordetes Baby erhält von Medien eine Abfuhr

Von Ben Kinchlow (englischer Originalartikel auf WND hier)
Ich bin wütend!
Ein unschuldiges Opfer wird brutal ermordet, und der Mörder wird nicht die Todesstrafe erhalten. Sind wir schon so gefühllos geworden, dass der unprovozierte Tod Unschuldiger (ausgerechnet) nicht die Todesstrafe verdient?
Antonio West
Oh, haben Sie gedacht, ich würde über den Trayvon Martin – George Zimmerman-Fall reden?
Das überrascht mich nicht, denn er beherrscht die Nachrichten fast jeden Tag, seit er passierte. Aber meine Wut bezieht sich nicht auf einen Fall, der vom Ghetto bis in die Nachrichtenstudios und zum Weißen Haus wieder und wieder untersucht wurde, sondern ein Vorfall, von dem Sie wahrscheinlich noch nichts gehört haben.
Kommen Ihnen die Namen De’Marquise Elkins oder Antonio West bekannt vor? Rufen sie vielleicht eine vage Erinnerung hervor? „Mir scheint, ich habe irgend so etwas gehört.“ Nun, lassen Sie mich Ihre Erinnerung auffrischen, denn offenbar betrachten die Medien diese Sache nicht als wert, darüber umfangreicher zu berichten.
Am 21. März 2013 wurde Antonio West von De’Marquise Elkins erschossen. Nun, das ist nun wirklich keine so große Sache; nach dem Zähler für Schusswaffen-Todesfälle auf Slate.com gab es „letztes Jahr 32.163 Todesfälle durch Schusswaffen … die große Mehrheit dieser Todesfälle sind Amerikaner, die von Amerikanern getötet werden.“
Und mit Namen wie De’Marquise und Antonio waren sie wahrscheinlich schwarz. Wie die Statistiken zeigen, sind „Schwarze, die Schwarze töten, keine große Sache.“ Schließlich sind fast 500 Schwarze allein in Chicago getötet worden, seit die Trayvon-Martin-George-Zimmerman-Saga sich entwickelt hat (und 61 nur während des Gerichtsverfahrens). „Also was ist so besonders daran, dass ein Typ namens De’Marquise einen Typen namens Antonio kaltmacht?“
Nun, scheinbar ist da etwas mehr an der Sache dran als nur das, etwas, was die Medien offensichtlich nicht sonderlich berichtenswert finden. Mehreren Kurzberichten zufolge (natürlich gab es dazu keine Schlagzeilen), die sich der Angelegenheit gerade einmal zwei Tage lang annahmen, ergibt sich das folgende Bild:
Antonio (Santiago) West, ein 13 Monate altes Kleinkind, saß in seinem Buggy, als De’Marquis Elkins (17) und Dominique Lang (15) seine Mutter Sherry anpöbelten und Geld verlangten. Sherry zufolge „trat ein Junge an mich heran und sagte zu mir, er wolle Geld, und ich sagte ihm, dass ich keines habe, und er sagte ‚Gib mir dein Geld oder ich töte dich und ich werde dein Baby auch erschießen‘, und ich sagte, Ich habe kein Geld, töte mein Baby nicht!“
Der Jugendliche versuchte, ihr die Geldbörse wegzunehmen und eröffnete das Feuer mit einem Streifschuss auf sie, als sie ihm zu erklären versuchte, dass sie kein Geld hatte. Sie sagte, der Jugendliche schoss sie dann ins Bein.
Sie fuhr fort: „Und dann, plötzlich, ging er rüber und schoss mein Baby ins Gesicht.“
Die tragische Wahrheit ist, dass die meisten von uns diesen Vorfall deshalb nicht kennen, weil – da hier Schwarze Weiße töten – die Medien ihm wenig Aufmerksamkeit widmen. Können Sie sich den Aufruhr vorstellen, wenn Antonio schwarz gewesen wäre und De’Marquise weiß? Oh, Sie haben Recht, wir müssen nicht unsere Phantasie bemühen, um uns den Aufruhr, die Wut und die Rufe nach Einmischung der Regierung vorzustellen. Wir haben den Martin-Zimmerman-Fall. Können Sie sich George Bush vorstellen, wie er sagt, „Antonio West hätte ich sein können, vor X Jahren“?
Die genannten Teenager sind gefunden und festgenommen worden. Während wir genau wissen, wie Trayvon Martin aussah (als er 15 war) und wie Zimmerman in einem Anzug aussieht (nicht, wie er in der Nacht des Vorfalls aussah), wissen wir nicht, wie Antonio aussah. Wir könnten auch die beiden Angreifer nicht bei einer polizeilichen Gegenüberstellung identifizieren; von ihnen gibt es keine allgegenwärtige, mit Fotos gepflasterte Dauerberichterstattung.
Unparteiische, unvoreingenommene Polizeiarbeit? Vergleichen Sie einmal das, was Sie über den Martin-Zimmerman-Fall wissen, mit dieser Stellungnahme des Polizeisprechers im Antonio-West-Fall: “Es gibt derzeit kein klares Motiv… das ist, was die Mutter sagte… wir als Gesetzeshüter können uns nicht darauf stützen, was irgendjemand sagt. Wir müssen den Fall gründlich untersuchen.“ Oh, heißt das, weil niemand den Zimmerman-Martin-Vorfall tatsächlich gesehen hat und trotz der Beweise von Blut und blauen Flecken an Zimmermans Körper, werdet ihr ihn des Mordes anklagen, auf der Basis von …?
Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Nun versuchen sie, die Aussage der Mutter zu zerstören. Es gibt Anschuldigungen, dass sie und der Vater Spuren von „Schusswaffengebrauch“ an ihren Körpern hatten. Vielleicht haben sie ihr Baby wegen des Versicherungsgeldes in den Kopf geschossen? Nun, das würde natürlich mehr Sinn machen als glauben zu müssen, dass zwei schwarze Teens tatsächlich jemanden (ein Baby) kaltblütig ermorden könnten.
Aber natürlich werden wir die endgültige Lösung des Falles nicht erfahren. Keine Berichterstattung mehr, keine Handlung-Nebenhandlung, keine Kameras und Videos im Gerichtssaal, keine „Rechtsexperten“ oder „Tiefenanalysen“ werden uns in diesem Verfahren geboten werden. Solche Berichterstattung würde die linke Grundhaltung beschädigen, dass Weiße wegen der vor fast 150 Jahren zu Ende gegangenen Sklaverei kollektiv schuldig seien. Nach dieser Grundhaltung steht Schwarzen, da sie zum Mithalten mit Weißen (oder anderen Minderheiten) auf Augenhöhe außerstande sind (deshalb die „Affirmative-Action“-Quotenregelungen nur für Schwarze), nicht gleiches Recht, sondern Gleichstellungsrechte zu. Justitia trägt nicht umsonst eine Augenbinde.
Ja, ich bin wütend. Amerika ist „das Land der Freien und die Heimat der Tapferen“ und sollte eine Bastion der Freiheit und des gleichen Rechts für Alle sein!
Übersetzt durch: Yair
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Wednesday, November 21, 2012

Wer hat uns unsere Kultur geraubt?


Wer hat uns unsere Kultur geraubt?

Der folgende Artikel ist ein Auszug aus dem Buch „The Culture-wise Family: Upholding Christian Values in a Mass Media World.“ der Autoren Dr. Ted Baehr und Pat Boone, das 2007 auf Englisch in den Vereinigten Staaten erschienen ist. Der Unterhaltungsexperte Dr. Ted Baehr und der legendäre Musiker Pat Boone ermuntern in diesem Buch die Menschen, weise Entscheidungen für sich selbst und ihre Familien zu treffen, um ihre Kinder von den vergifteten Botschaften der heutigen Massenkultur zu beschützen.
Der Artikel, geschrieben von dem herausragenden Historiker Williams S. Lind, stellt das Kapitel 10 des oben genannten Buches dar.
Irgendwann während des letzten halben Jahrhunderts hat uns jemand unsere Kultur geraubt. Vor gerade einmal 50 Jahren, in den 1950ern, war Amerika ein großartiger Ort. Es war sicher. Es war anständig. Kinder erhielten eine gute Erziehung an öffentlichen Schulen. Auch Arbeiter brachten Mittelklasse-Einkommen nach Hause, sodass Mütter zuhause bei ihren Kindern bleiben konnten. Fernsehshows spiegelten gesunde, traditionelle Werte wider.
Wo ist das alles hin? Wie wurde Amerika zu diesem heruntergekommenen, dekadenten Ort, an dem wir heute leben – so anders, dass diejenigen, die vor den 1960ern aufwuchsen, das Gefühl haben, es sei ein fremdes Land? Ist das einfach „passiert“?
Es ist nicht einfach „passiert“. Tatsächlich wurde einer vorsätzlichen Agenda gefolgt, um uns unsere Kultur zu rauben und durch eine neue und von der bisherigen sehr verschiedene Kultur zu ersetzen. Die Hintergründe, wie und warum dies so kam, stellen einen der wichtigsten Teile der nationalen Geschichte Amerikas dar – und es sind Hintergründe, die fast niemand kennt. Die Leute, die hinter diesem Wandel stehen, wollten es so.
Was passiert ist, ist kurz gesagt, dass Amerikas traditionelle Kultur, die über Generationen aus unseren judeo-christlichen Wurzeln gewachsen ist, von einer bestimmten Ideologie weggeschwemmt wurde. Wir kennen diese Ideologie am ehesten unter der Bezeichnung „Politische Korrektheit“ oder „Multi-Kulturalismus“. Tatsächlich ist es kultureller Marxismus, ein von den Begriffen der Ökonomie in diejenigen der Kultur übersetzter Marxismus. Die einschlägigen Bemühungen gehen nicht erst auf die 1960er, sondern schon auf den ersten Weltkrieg zurück. So unglaublich das klingen mag: genau als der alte ökonomische Marxismus der Sowjetunion seinen Ausklang fand, wurde ein neuer, kultureller Marxismus die vorherrschende Ideologie der Eliten Amerikas. Das Ziel Nr. 1 dieses kulturellen Marxismus war seit seiner Erschaffung die Zerstörung der westlichen Kultur und der christlichen Religion.
Um einen Umstand zu verstehen, ist es immer wichtig, seine Geschichte zu kennen. Um zu verstehen, wer uns unsere Kultur geraubt hat, müssen wir einen Blick auf die Geschichte der „Politischen Korrektheit“ werfen.

Frühe Marxistische Theorie

Vor dem ersten Weltkrieg besagte die Marxistische Theorie, dass, wenn in Europa jemals ein Krieg ausbräche, die Arbeiterklasse in jedem europäischen Land revoltieren, ihre jeweilige Regierung stürzen und ein neues, kommunistisches Europa schaffen würde. Aber als im Sommer 1914 tatsächlich der Krieg ausbrach, trat dies nicht ein. Stattdessen standen die Arbeiter in jedem europäischen Land zu Millionen Schlange, um die Feinde ihres jeweiligen Landes zu bekämpfen. Erst 1917 schließlich kam es zu einer kommunistischen Revolution, in Russland. Aber die Versuche, diese Revolution in andere Länder zu exportieren, schlugen fehl, da die Arbeiter sie nicht unterstützten.
Nachdem der Weltkrieg 1918 beendet war, mussten sich die marxistischen Theoretiker die Frage stellen: Was war schiefgegangen? Als gute Marxisten konnten sie nicht zugeben, dass die marxistische Theorie falsch war. Stattdessen kamen zwei führende marxistische Intellektuelle, Antonio Gramsci in Italien und Georg Lukacs in Ungarn (Lukacs wurde als der brillanteste marxistische Denker seit Marx selbst betrachtet) unabhängig voneinander zu derselben Antwort. Sie sagten, die westliche Kultur und christliche Religion hätten die Arbeiterklasse so sehr gegenüber ihren wahren, marxistischen Klasseninteressen erblinden lassen, dass eine kommunistische Revolution im Westen unmöglich sei, solange nicht beide zerstört seien. Dieses Ziel, das von Anfang an als das Ziel des kulturellen Marxismus etabliert wurde, hat sich seither nie geändert.

Eine neue Strategie

Bekanntlich formulierte Gramsci eine Strategie zur Zerstörung des Christentums und der westlichen Kultur, eine Strategie, die sich als nur allzu erfolgreich erweisen sollte. Anstatt wie in Russland zuerst zu einer kommunistischen Revolution aufzurufen, sagte er, dass die Marxisten im Westen die politische Macht zuletzt ergreifen sollten, nach einem „langen Marsch durch die Institutionen“ – durch die Schulen, Medien, ja sogar die Kirchen; jede Institution, die die Kultur beeinflussen konnte. Es ist dieser „lange Marsch durch die Institutionen“, den Amerika seit Jahrzehnten erlebt, besonders seit den 1960ern. Glücklicherweise erkannte Mussolini die Gefahr, die von Gramsci ausging, und steckte ihn ins Gefängnis. Sein Einfluss blieb bis in die 1960er Jahre klein, bis schließlich seine Arbeiten, besonders die „Gefängnishefte“, wiederentdeckt wurden.
Georg Lukacs erwies sich als noch einflussreicher. 1918 wurde er stellvertretender Volkskommissar für Kultur und Unterrichtswesen in der kurzlebigen bolschewistischen Diktatur Bela Kuns in Ungarn.
Als solcher fragte er: „Wer wird uns vor der westlichen Zivilisation retten?“ und gründete den von ihm so bezeichneten „Kulturterrorismus“. Eine der Hauptkomponenten des Kulturterrorismus war die Einführung von Sexualerziehung an ungarischen Schulen. Lukacs erkannte, dass, wenn er die traditionelle Sexualmoral des Landes zerstören könnte, ein riesiger Schritt vorwärts in Richtung der Zerstörung der traditionellen Kultur und des christlichen Glaubens getan wäre.
Weit davon entfernt, sich um Lukacs‘ „Kulturterrorismus“ zu scharen, war die ungarische Arbeiterklasse so entrüstet, dass sie, als rumänische Truppen in Ungarn einfielen, sich weigerte, für die Bela-Kun-Diktatur zu kämpfen, und das Regime wurde gestürzt. Lukacs tauchte unter, aber nicht für lange. 1923 tauchte er auf einer „Marxistischen Studienwoche“ in Deutschland wieder auf, einem Programm, das von einem jungen Marxisten namens Felix Weil finanziert war, der Millionen geerbt hatte. Weil und die anderen, die diese Studienwoche besuchten, waren fasziniert von Lukacs‘ kultureller Perspektive im Marxismus.

Die Frankfurter Schule

Weil reagierte, indem er einiges von seinem Geld darauf verwendete, eine neue Denkfabrik an der Universität Frankfurt zu gründen. Zuerst war als Bezeichnung „Institut für Marxismus“ vorgesehen. Aber die Kulturmarxisten hatten verstanden, dass sie weitaus effektiver sein konnten, wenn sie ihre wahre Natur und Ziele im Verborgenen ließen. Sie überzeugten Weil, dem neuen Institut einen neutral klingenden Namen zu geben: „Institut für Sozialforschung“. Bald einfach als „Frankfurter Schule“ bekannt, wurde das Institut für Sozialforschung der Ort, an dem „Politische Korrektheit“, wie wir sie heute kennen, entwickelt wurde.
Die grundsätzliche Antwort auf die Frage: „Wer hat uns unsere Kultur geraubt?“ ist daher: Die Marxisten der Frankfurter Schule.
Zunächst arbeitete das Institut vornehmlich an konventionellen marxistischen Themen wie etwa der Arbeiterbewegung. Aber 1930 veränderte sich dies dramatisch. In jenem Jahr wurde das Institut von einem neuen Direktor übernommen, einem brillanten jungen marxistischen Intellektuellen namens Max Horkheimer. Horkheimer war stark beeinflusst von Georg Lukacs. Er machte sich augenblicklich daran, die Frankfurter Schule zu dem zentralen Ort zu machen, wo Lukacs‘ Pionierarbeit über den Kulturmarxismus zu einer vollständigen Ideologie entwickelt werden konnte.
Zu diesem Zweck brachte er einige neue Mitglieder an die Frankfurter Schule. Vielleicht der wichtigste von ihnen war Theodor Adorno, der Horkheimers kreativster Mitarbeiter werden sollte. Weitere Mitglieder waren zwei Psychologen, Erich Fromm und Wilhelm Reich, die bekannte Befürworter des Feminismus und des Matriarchats waren, und ein junger Doktorand namens Herbert Marcuse.

Fortschritte im Kulturmarxismus

Mithilfe dieser Blutauffrischung machte Horkheimer drei große Fortschritte in der Entfaltung des Kulturmarxismus. Erstens brach er mit Marx’ Ansicht, dass Kultur lediglich Teil des gesellschaftlichen Überbaus sei, der durch bloß ökonomische Faktoren bestimmt sei. Im Gegenteil: Er postulierte, dass Kultur ein unabhängiger und sehr bedeutender Faktor in der Ausprägung von Gesellschaften sei.
Zweitens, wieder im Gegensatz zu Marx, kündigte er an, dass die Arbeiterklasse künftig nicht mehr als Träger der Revolution fungieren werde. Er ließ allerdings die Frage offen, wer diese Rolle dann spielen würde –eine Frage, die schließlich Marcuse in den 1950ern beantwortete.
Drittens beschlossen Horkheimer und die anderen Mitglieder der Frankfurter Schule, dass der Schlüssel zur Zerstörung der westlichen Kultur die Symbiose von Marx mit Freud sein würde. Sie argumentierten, dass genau so, wie Arbeiter im Kapitalismus unterdrückt seien, in der westlichen Kultur jeder Mensch in einem permanenten Zustand psychologischer Unterdrückung lebe. Die „Befreiung“ Aller von dieser Repression wurde zu einem der Hauptziele des Kulturmarxismus. Wichtiger noch, sie erkannten, dass die Psychologie ihnen ein weitaus machtvolleres Werkzeug als die Philosophie in die Hand gab, um die westliche Kultur zu zerstören: Psychologische Konditionierung.
Wenn heute die Kulturmarxisten Hollywoods etwas wie Homosexualität „normalisieren“ wollen (um uns so von der „Unterdrückung“ zu „befreien“), produzieren sie eine Fernsehshow nach der anderen, in der jeweils der einzige offenbar normale weiße Mann ein Homosexueller ist. So funktioniert psychologische Konditionierung: Die Menschen lernen die Lektionen, die die Kulturmarxisten ihnen beibringen wollen, ohne überhaupt zu wissen, dass sie lernen.
Die Frankfurter Schule war auf ihrem Weg, die Ideologie der Politischen Korrektheit zu erschaffen, weit gekommen. Dann, plötzlich, kam das Schicksal dazwischen. 1933 kamen Adolf Hitler und die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht. Da die Frankfurter Schule marxistisch war und die Nazis den Marxismus verabscheuten, und da fast alle führenden Mitglieder der Frankfurter Schule Juden waren, entschlossen sie sich, Deutschland zu verlassen. 1934 wurde die Frankfurter Schule mitsamt ihren führenden Mitgliedern aus Deutschland mit der Hilfe der Columbia University nach New York City umgesiedelt.
Es dauerte nicht lange, und ihr Fokus richtete sich von der Zerstörung der traditionellen westlichen Kultur in Deutschland darauf, dasselbe in den USA zu tun. Sie sollte sich damit als nur zu erfolgreich erweisen.

Neue Entwicklungen

Die von der amerikanischen Gastfreundschaft profitierende Frankfurter Schule nahm bald ihre intellektuelle Arbeit am Kulturmarxismus wieder auf. Zu ihren früheren, bereits in Deutschland geschaffenen Errungenschaften kamen nun diese neuen Entwicklungen hinzu:
* Critical Theory
Um ihren Zweck der Vernichtung der westlichen Kultur zu verfolgen, entwickelte die Frankfurter Schule ein mächtiges Werkzeug, das sie „Kritische Theorie“ nannte. Was war diese Theorie? Die Theorie war, zu kritisieren. Indem sie sämtliche traditionellen Institutionen, angefangen mit der Familie, endloser, unablässiger Kritik unterwarfen (indessen achtete die Frankfurter Schule darauf, nie zu definieren, wofür sie stand, sondern nur, wogegen), hoffte die Frankfurter Schule, diese Institutionen schließlich zu Fall zu bringen. Die Kritische Theorie ist die Grundlage für die vielen „Studien“-Abteilungen, die nun die amerikanischen Colleges und Universitäten bevölkern. Wenig überraschend sind diese Abteilungen der Heimatboden der akademischen Politischen Korrektheit.
* Studien in Vorurteilen
Die Frankfurter Schule suchte in einer Reihe akademischer Studien, traditionelle Haltungen zu welchem Thema auch immer stets als „Vorurteil“ zu definieren, was schließlich in Theodor Adornos 1950 veröffentlichtem, immens einflussreichem Buch „Die autoritäre Persönlichkeit“ gipfelte. Weiters entwickelte die Frankfurter Schule auch die trügerische „F-Skala“, die bezweckte, traditionelle Einstellungen zur Sexualmoral, Beziehungen zwischen Männern und Frauen und die Familie berührende Fragen mit Unterstützung des Faschismus in Verbindung zu setzen. Heute ist die Lieblingsbezeichnung, die die Vertreter der Politischen Korrektheit für jeden verwenden, der ihnen widerspricht: „Faschist“.
* Herrschaft
In einem weiteren Aspekt löste sich die Frankfurter Schule vom orthodoxen Marxismus, der die Geschichte als von der Herrschaft über die Produktionsmittel bestimmt ansah. Stattdessen sagte die Frankfurter Schule, dass die Geschichte davon bestimmt sei, welche Gruppen – definiert als Männer, Frauen, Rassen, Religionen etc. – Macht oder „Herrschaft“ über andere Gruppen hatten. Bestimmte Gruppen, vor allem weiße Männer, etikettierte sie als „Unterdrücker“, während sie andere Gruppen als „Opfer“ definierte. Opfer waren automatisch gut, Unterdrücker böse, danach, aus welcher Gruppe sie kamen, unabhängig von individuellem Verhalten.
Obwohl sie Marxisten waren, nahmen die Mitglieder der Frankfurter Schule auch Nietzsche in Anspruch (jemand anderer, den sie für seine Missachtung der traditionellen Moral bewunderten, war der Marquis de Sade). Sie integrierten in den Kulturmarxismus, was Nietzsche die „Umwertung aller Werte“ genannt hatte. Was das – einfach gesagt – bedeutet ist, dass all die alten Sünden zu Tugenden werden, und all die alten Tugenden Sünden. Homosexualität ist fein und eine gute Sache, aber wer glaubt, Männer und Frauen sollten unterschiedliche soziale Rollen haben, ist ein böser „Faschist“. Das ist es, was Politische Korrektheit nun die Kinder in öffentlichen Schulen quer durch Amerika lehrt.
Die Frankfurter Schule äußerte sich auch direkt zur öffentlichen Bildung in Amerika. Sie sagte, es käme nicht darauf an, ob Schulkinder irgendwelche Fertigkeiten oder Fakten lernten. Alles, worauf es ankäme sei, dass sie diese Schulen schließlich mit der richtigen „Haltung“ zu bestimmten Fragen absolvieren sollten.
Medien und Unterhaltung
Geführt von Adorno stand die Frankfurter Schule der Kulturindustrie zunächst ablehnend gegenüber, von der sie annahm, sie würde Kultur „kommodifizieren“, also zur kommerziellen Ware herabstufen. Dann begann man, Walter Benjamin zuzuhören, einem engen Freund von Horkheimer und Adorno, der sagte, der Kulturmarxismus könne schlagkräftigen Gebrauch von Mitteln wie Radio, Film und später auch Fernsehen machen, um die Öffentlichkeit psychologisch zu konditionieren. Benjamins Sicht setzte sich durch, und Horkheimer und Adorno verbrachten die Jahre des Zweiten Weltkriegs in Hollywood. Es ist kein Zufall, dass die Unterhaltungsindustrie nun die mächtigste Waffe im Arsenal des Kulturmarxismus ist.

Das Wachstum des Marxismus in den Vereinigten Staaten

Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Nationalsozialisten niedergeworfen waren, kehrten Horkheimer, Adorno und die meisten anderen Mitglieder der Frankfurter Schule nach Deutschland zurück, wo das Institut sich mit Hilfe der amerikanischen Besatzungsmacht in Frankfurt reetablierte. Zu jener Zeit wurde der Kulturmarxismus die inoffizielle, doch alles durchdringende Ideologie der Bundesrepublik Deutschland.
Aber die Hölle hatte auf die Vereinigten Staaten nicht vergessen. Herbert Marcuse blieb dort, und er nahm die Übersetzung der schwierigsten akademischen Schriften anderer Mitglieder der Frankfurter Schule in eine einfachere Sprache, die die Menschen leicht begreifen konnten, in Angriff. Sein Buch „Triebstruktur und Gesellschaft“ (engl. Original: „Eros and Civilization“) bediente sich der von der Frankfurter Schule vorgenommenen Kreuzung Marx‘ mit Freud, um darzulegen, dass wir, wenn wir nur den „non-prokreativen Eros“ durch „polymorphe Perversität“ „befreien“ würden, ein neues Paradies schaffen könnten, wo es nur noch Spiel, aber keine Arbeit mehr gäbe. „Triebstruktur und Gesellschaft“ wurde einer der wichtigsten Texte der Neuen Linken der 1960er Jahre.
Marcuse erweiterte auch das intellektuelle Werk der Frankfurter Schule. In den frühen 1930ern hatte Horkheimer die Frage offen gelassen, wer eigentlich die Arbeiterklasse als Triebfeder der marxistischen Revolution ersetzen würde. In den 1950ern beantwortete Marcuse diese Frage damit, dass diese Rolle eine Koalition aus Studenten, Schwarzen, feministischen Frauen und Homosexuellen übernehmen werde – der Kern der Studentenrevolte der 1960er, und die heiligen „Opfergruppen“ der heutigen Politischen Korrektheit. Marcuse nahm sich weiters auch einen der Lieblingsbegriffe der Politischen Korrektheit vor: „Toleranz“. Er verlieh ihr eine ganz neue Bedeutung. Er definierte „befreiende Toleranz“ als Toleranz gegenüber allen Ideen und Bewegungen der Linken, und Intoleranz gegenüber allen Ideen und Bewegungen der Rechten. Wenn man heute Kulturmarxisten nach „Toleranz“ rufen hört, dann meinen sie Marcuses „befreiende Toleranz“ (genauso wie sie, wenn sie nach „Diversität“ rufen, Uniformität des Glaubens in ihre Ideologie meinen).
Die Studentenrevolte der 1960er, getrieben weitgehend vom Widerstand gegen die Wehrpflicht zur Führung des Vietnamkrieges, bot Marcuse eine historische Gelegenheit. Als ihr wohl berühmtester „Guru“ injizierte er der Baby-Boomer-Generation den Kulturmarxismus der Frankfurter Schule. Natürlich verstanden die Baby Boomer nicht, was wirklich los war. Genauso, wie es schon zu Beginn des Institutes gewesen war, verkündeten Marcuse und die wenigen anderen „Insider“ nicht, dass Politische Korrektheit und Multikulturalismus eine Form des Marxismus waren. Und die Wirkung war verheerend: Eine ganze Generation von Amerikanern, besonders die universitätsgebildete Elite, saugte den Kulturmarxismus geradezu in sich auf und nahm damit eine vergiftete Ideologie an, die Amerikas traditionelle Kultur und seinen christlichen Glauben zu zerstören suchte. Diese Generation, die heute jede Eliteinstitution in Amerika lenkt, führt nun einen pausenlosen Krieg gegen alle traditionellen Ansichten und Institutionen. Sie hat diesen Krieg schon nahezu gewonnen. Die amerikanische traditionelle Kultur liegt weitestgehend in Trümmern.

Eine Gegenstrategie

Nun haben wir nachvollzogen, wer uns unsere Kultur geraubt hat. Die Frage ist jetzt: Was können wir tun?
Wir können zwischen zwei Strategien wählen. Die erste ist, die bestehenden Institutionen von den Marxisten zurückzuerobern – die öffentlichen Schulen, die Universitäten, die Medien, die Unterhaltungsindustrie und die meisten der Großkirchen. Die Kulturmarxisten erwarten, dass wir dass versuchen, sie sind dazu bereit, und es würde einen offenen Angriff auf bestens vorbereitete Verteidigungsstellungen bedeuten, mit vergleichsweise geringen Ressourcen und Möglichkeiten, Gehör zu finden. Jeder Fußsoldat kann voraussehen, wohin das führt: Zur Niederlage.
Aber es gibt eine weitere, vielversprechendere Strategie. Wir können uns und unsere Familien von den durch die Kulturmarxisten kontrollierten Institutionen abkoppeln und neue Institutionen für uns selbst aufbauen, Institutionen, die uns helfen, unsere traditionelle westliche Kultur wieder zu erlangen.
Vor einigen Jahren schrieb mein Kollege Paul Weyrich einen offenen Brief an die konservative Bewegung, in dem er diese Strategie vorschlug. Während die meisten anderen konservativen (republikanischen) politischen Führerfiguren Bedenken hatten, hatte sein Brief beträchtlichen Widerhall bei Graswurzel-Konservativen. Viele von ihnen sind bereits Teil einer Bewegung, die sich von der korrupten vorherrschenden Kultur abwendet und parallele Institutionen schafft: die Homeschooling-Bewegung. Ähnliche Bewegungen beginnen, vernünftige Alternativen in weiteren Aspekten des Lebens zu bieten, etwa die Bewegungen zur Förderung lokaler Kleinbauern, die oft Biobauernhöfe betreiben, und die lokale Märkte für die Erzeugnisse dieser Biobauernhöfe entwickeln. Wenn das Motto der „Schönen Neuen Welt“ war, global zu denken und lokal zu handeln, sollte unseres sein: „Denke lokal, handle lokal“.
So weist unsere Strategie des Rückgängigmachens dessen, was uns der Kulturmarxismus angetan hat, eine gewisse Parallele auf zu dessen eigener Strategie, wie sie Gramsci vor so langer Zeit dargelegt hat. Gramsci rief die Marxisten auf, einen „langen Marsch durch die Institutionen“ zu unternehmen. Unsere Gegenstrategie ist ein langer Marsch zur Schaffung unserer eigenen Institutionen. Das wird nicht schnell passieren, und es wird auch nicht leicht sein. Sondern es wird das Werk von Generationen sein – wie es das auch bei den Kulturmarxisten war. Sie waren geduldig, weil sie die „unvermeidlichen Kräfte der Geschichte“ auf ihrer Seite wussten. Die Frage ist: Können wir gleichermaßen geduldig und ausdauernd sein, in dem Wissen, dass der Schöpfer der Geschichte auf unserer Seite ist?
Übersetzt durch: Matthias Boening
Englisch Version dieses Artikels: Who stole our culture?
Portugiesische Version dieses Artikels: Quem roubou a cultura dos EUA?
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch: