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Thursday, September 22, 2011

PayPal setzt christlichen Schriftsteller auf schwarze Liste

PayPal setzt christlichen Schriftsteller auf schwarze Liste

Web-Zahlungsdienstleister sagt Internet-Aktivist, seine Freunde müssen anderen Weg finden, seine Tätigkeit zu unterstützen

Bob Unruh
© 2011 WND
„Entspannen Sie sich“, sagt eine PayPal-Webseite. „Zahlen Sie an Freunde & Familie in Sekunden mit PayPal.“ Schließlich ist es der „leichte Weg, Geld in Sekunden zu senden.“ Keine Schecks, keine Bankomaten, keine Briefumschläge und -Marken, sondern einfach ein Klick auf einen Button auf dem Bildschirm.
Das heißt natürlich, solange Sie und Ihre Freunde nicht die biblische Perspektive lehren, dass Homosexualität für Christen nicht akzeptabel und eine Sünde ist.
In diesem Fall nämlich bekommen Sie eine Verständigung des Geldtransfer-Giganten, dass Sie untersucht werden. Eine weitere Verständigung folgt kurz darauf, dass Ihr Konto gesperrt wird und PayPal Ihr Geld 180 Tage lang zurückhält und dann auszahlen wird. Aber Sie haben keinen Zugang mehr dazu.
Das sind die Umstände, wie sie sich gegenüber dem christlichen Aktivisten Julio Severo entwickelt haben, der auf seinem internationalen Last Days Watchman Blog postet, christliche Werte lehrt und Leser vor antichristlichen Einflüssen weltweit warnt.
In seinem Fall sandte PayPal unmittelbar auf eine Internetkampagne Homosexueller folgend, die verlangt, dass Christen wie Severo die Verwendung des PayPal-Systems verweigert wird, ein E-Mail, in dem eine „Untersuchung“ angekündigt wurde.
Dann sandten PayPal-Manager ein E-Mail, in dem erklärt wurde, dass das Unternehmen wegen „rechtlicher und regulatorischer Beschränkungen Spendenzahlungen für nichtregistrierte wohltätige und gemeinnützige Organisationen, politische Parteien/Organisationen, religiöse Institutionen, Spendensammler und -Organisationen etc. nicht bearbeiten kann ...“.
„Das ist keine Entscheidung, die wir uns leicht machen, und wir bedauern zutiefst jegliche Unannehmlichkeiten oder Ärger, den Ihnen dies verursachen kann“, schrieb „Sugar“ von PayPals Compliance-Abteilung.
„Ihr verbleibender Kontosaldo wird, von dem Tag an gerechnet, an dem Ihr Konto beschränkt wurde, 180 Tage lang auf Ihrem PayPal-Konto gehalten werden. Nach 180 Tagen werden Sie über E-Mail verständigt, wie Sie Ihren verbleibenden Saldo ausbezahlt erhalten können.“
Die Verständigung enthielt einen Link auf die Nutzervereinbarung des Unternehmens, wo erklärt wird, dass Transaktionen keinen Zusammenhang aufweisen dürfen mit der Verletzung von Gesetzen, dem Verkauf von Drogen oder „Angelegenheiten, die Hass, Gewalt, rassische Intoleranz“, Obszönitäten, Schneeballsysteme, Betrug, illegalen Tabak oder Glücksspiel „Vorschub leisten“.
Sie besagte, dass wohltätige Spenden der „Vorab-Zustimmung“ bedürften.
Aber sie sagte nichts davon, dass Freunde nicht an Freunde Geld senden dürften.
„PayPal sagt, dass es die Verwendung seiner Dienste für Aktivitäten, die Hass, Gewalt oder rassische Intoleranz fördern, nicht erlaubt, aber diese Aktion gegen mein Konto  durch eine Hasskampagne von schwulen Aktivisten, die mein Konto geschlossen sehen wollten, veranlasst war“, sagte Severo zu WND. „Ich bin sehr besorgt, da PayPal gegenüber militanten Schwulen und ihrer Hasskampagne, mich von PayPal auszuschließen, klein beigegeben hat.“
Er erklärte, „Ich verwende PayPal, um essentielle Dienste für mich und meine Familie zu bezahlen. Und wir sind in einer sehr eingeschränkten finanziellen Situation, da wir aufgrund von Verfolgung durch Schwule und den Staat aus Brasilien weggegangen sind. Unsere Ressourcen sind limitiert. Und jetzt, unter Druck durch meine Verfolger, stellt PayPal sicher, dass meine Möglichkeiten, Spenden zu erhalten, sogar noch eingeschränkter und schwieriger werden.“
„Millionen von Menschen verwenden PayPal, um Geld zu erhalten. Warum kann ich das nicht auch?“
Er sagte, dass er ein Christ und ein Pro-Familien-Meinungsführer ist.
„Ich bin keine Wohltätigkeitsorganisation. Ich bin nur ein individueller Christ mit einer Frau und vier kleinen Kindern“, sagte er. „Ich frage mich, ob PayPal die Konten von militanten Homosexuellen schließt, die die Hasskampagne initiiert haben.“
PayPal weigerte sich, auf per E-Mail und telefonisch deponierte Anfragen von WND um Kommentar zur Schließung des Kontos von Severo zu antworten. Ein PayPal-Angestellter, der WND instruierte, dass er lediglich als „Sprecher“ identifiziert werden wolle, sagte WND, dass das Unternehmen gegen jeden vorgehen werde, von dem es zur Auffassung gelange, er „stachle zu Hass, Gewalt oder Intoleranz wegen der sexuellen Orientierung von Menschen an“.
Der Sprecher, der darauf bestand, dass das Unternehmen das Recht auf freie Meinungsäußerung anerkenne, wollte „keine konkreten Konten“ kommentieren.
Aber andere zögerten nicht, ihre Meinung auszudrücken. Don Hank, der die Webseite Laiglesforum.com betreibt, sagte, „Das ist Krieg. PayPal ist nun offiziell der Feind des traditionellen Christentums.“
„Sehen Sie,“ fuhr er fort, „diese Sache mit dem Registriertsein ist Blödsinn. Registriert? Bei wem? Julio ist nicht in den USA und in dem Land, in dem er ist, braucht er womöglich nicht registriert zu sein.“
„Julio braucht jetzt wirklich Eure Hilfe. Wenn Ihr spenden wollt, sagt es mir und ich kann Details ausarbeiten, wie man ihm Spenden senden kann. Moneygram und Western Union sind wahrscheinlich gute Optionen, solange sie sich nicht zum Schulterschluss mit dem Antichristen entscheiden!“
Er sagte, es gebe Christen die sagten: „Bete, aber tue nichts, um zu helfen.“
Das bin nicht ich. Kann ich nicht. Werde ich nicht. Ich glaube, das ist gegen das Wort Gottes. Es ist wie jene Parabel: Wenn ein Sohn seinen Vater um einen Fisch bittet, wird er ihm einen Stein geben? … Meine Methode ist: Bete so sehr du kannst, kämpfe so sehr du kannst, gib soviel du kannst“, sagte er.
Es dauerte nur fünf Minuten nach Severos Bestätigung der Kontoschließung durch PayPal, dass seine Unterstützer schon eine von mehreren Diskussionen über Zahlungsalternativen zu PayPal zirkulieren ließen.
Und ein Jurist aus Europa sagte, es sei ein empörendes Zeichen von Diskriminierung aufgrund des Glaubens.
In einem prägnanten Schreiben an PayPal schrieb der österreichische Jurist an das Unternehmen, „Ich bin zutiefst schockiert über die gedankenlose und überhastete Entscheidung, sich heterophoben Hassgruppen zu beugen, die gegenüber der Geschichte der Verfolgung religiöser Menschen im Allgemeinen und, zusammen mit Juden, von Christen im Besonderen völlig unsensibel ist und daher als deren Fortsetzung aufgefasst werden muss.“
„In solch einer Situation bösartigen Mobbings durch Hassgruppen gegen religiöse Menschen hätte Ihr leuchtendes Vorbild eine klare und unmissverständliche Haltung gegen Verfolgung sein müssen“, schrieb er.
„Dies hätte PayPals große Chance sein können, der Welt zu zeigen, dass PayPal als globaler Zahlungsdienstleister in einer vielfältigen Welt Neutralität in Bezug auf den Inhalt der freien Meinungsäußerungen seiner Kunden, wer immer diese sein mögen, wahrt, was einen Präzedenzfall geschaffen hätte, dass politisches Handeln sich auf faktenbasierte Diskussion konzentrieren sollte statt auf Mobbing und Versuche, den politischen Gegner wirtschaftlich zu zerstören.“
„Demgegenüber haben Sie durch Ihren Kotau vor der Lobby gegen freie Meinungsäußerung diese Gelegenheit verpasst, Neutralität zu demonstrieren. Von nun an müssen Sie vornehmlich als Instrument der Unterdrückung der Freiheit anstatt bloß als Zahlungsdienstleister betrachtet werden.“
Er schrieb, dass sein Kurs klar ist; wenn keine Bestätigung kommt, dass PayPal die Entscheidung zurücknimmt, wird er sein Konto schließen „und andere ermutigen, dasselbe zu tun.“
Als WND vor wenigen Tagen über die „Untersuchung“ berichtete, die aus einer Internet-“Hass“-Kampagne gegen eine Liste von christlichen Organisationen resultierte, wurde angemerkt, dass Peter LaBarberas „Americans for Truth“ auch eine Verständigung über eine Untersuchung von PayPal bekam. Seine Seite ist wie Severos offen christlich und beide behandeln direkt die biblische Sichtweise der Homosexualität.
Zu der Zeit stachelte schon die Kampagne der Webseite AllOut.org aktiv zu Intoleranz gegen Christen auf und verlangte, dass PayPal ihnen den Zugang zu seinen Diensten verweigern solle.
Die Internetkampagne kritisierte „Anti-LGBT-Extremisten“, die PayPal verwenden, um Geld für „ihre gefährliche Sache“ aufzutreiben.
Sie zielt auf Severo und LaBarbera ab, wie auch auf Abiding Truth Ministries, New Generation Ministries, Noua Dreapta aus Rumänien, Truth in Action Ministries, Dove World Outreach, Faith Word Baptist Church, Family Research Institute und die American Society for the Defense of Traditional Family.
Zumindest eine dieser Organisationen, Truth in Action, sagte, die AllOut-Kampagne sei von Anfang an ernsthaft fehlerhaft gewesen, weil man nie eine Geschäftsbeziehung mit PayPal gehabt habe.
AllOut behauptet, diese Gruppen würden „Hass“ fördern.
Aber Severo hält dagegen, dass das Gegenteil wahr ist.
„Ich möchte, dass Sie wissen, dass wir Christen Homosexuelle lieben, aber wir stimmen mit ihrem unmoralischen Lebensstil nicht überein“, sagte er PayPal.
Severo sagte, AllOut arbeite auch auf Facebook, Twitter und über E-Mails, um PayPal unter Druck zu setzen, seine religiösen Überzeugungen zu zensieren.
LaBarbera sagte WND, seine Organisation habe noch keine nachfolgende Verständigung von PayPal erhalten. Aber er sagte, er sei sich der „Hass-auf-Christen“-Kampagne sehr bewusst, die sich im Internet zusammenbraue, um Druck auf PayPal auszuüben.
Die Angelegenheit scheint einige von PayPals eigenen Stellungnahmen zu Unternehmensrichtlinien zu konterkarieren, die Menschen zu Spendenleistungen zu guten Zwecken anregt:
„Verwenden Sie PayPal auf Microplace, um es Menschen zu ermöglichen, ein Unternehmen zu gründen und sich aus ihrer Armut herauszuarbeiten. Ihre Investition wird im Leben der arbeitenden Armen dieser Welt einen Unterschied machen. Es ist die smarte Art, in der Welt Gutes zu tun. Und mit PayPal können Sie auch ihrer liebsten gemeinnützigen Organisation ein Geschenk machen, indem Sie Geld über Ihr PayPal-Konto spenden.“
Das Unternehmen sagte auch, PayPal „ist die schnellere Art, Geld an Freunde und Familie zu senden. Und wenn Sie nur Ihre Bank oder Ihr PayPal-Guthaben verwenden, ist es gratis.“
Zudem, behauptet PayPal, ist es „nicht nur zum Einkaufen“.
„Verwenden Sie PayPal, um Geld über E-Mail (oder sogar über Handy) an fast jeden in 190 Märkten und 24 Währungen zu senden – alles, was Sie brauchen, ist ihre E-Mail-Adresse. Es ist perfekt, um den Scheck aufzusplitten, den Babysitter zu zahlen oder Geld als Geschenk zu senden.“
Das Unternehmen bietet sogar verschiedene Möglichkeiten an, „rasch Spendensammlungs-Marktplätze zu kreieren, die die Weisheit der Massen anzapfen, Projekte zu identifizieren, die es wert sind … PayPal handhabt den Geldfluss hinter den Kulissen.“
Einen PayPal-Nutzer, der das Unternehmen wegen der Verweigerung seiner Dienste an Severo kontaktierte, ließ PayPal abblitzen.
„Niamh“ von PayPal schrieb, „Danke, dass Sie PayPal betreffend PayPals Abhalten eines Kunden von der Nutzung unserer Dienste kontaktiert haben. Ich habe Ihr Konto und E-Mail überprüft und kann bestätigen, dass ich aufgrund von Datenschutzerfordernissen nicht in der Lage bin, einen Kommentar über Konten Dritter abzugeben.“
LifeSiteNews.com hat mit ProFamilyFreedom.net bereits eine Online-Petition zur Unterstützung der christlichen Webseiten gegründet, die lautet: „Ich protestiere gegen den Angriff von Homosexuellen-Organisationen auf die christlichen Aktivisten Julio Severo, Americans for Truth About Homosexuality (AFTAH) und Tradition, Family, and Property (TFP). Ich ermutige PayPal, das Recht von Pro-Familien-Organisationen zu bekräftigen, seine Dienste in Anspruch zu nehmen und Attacken auf den christlichen Glauben und andere Religionen abzuwehren, die sexuelle Moral aufrecht erhalten und Familienwerte verteidigen.“
LaBarbera zufolge ist es so, dass homosexuelle Aktivisten nicht mehr nur ihren eigenen Lebensstil verfolgen wollen; jetzt verlangen sie, dass Menschen mit einer biblischen Sichtweise, mit der sie nicht einverstanden sind, aus der Öffentlichkeit verbannt werden.
„Sie wollen Dominanz, auch wenn das bedeutet, an Menschen, die pro Familie eingestellt sind, Rufmord zu begehen, indem sie sie als „Hasser“ bezeichnen, und unsere geschätzten religiösen Freiheiten zu zerstören,“ sagte er.
WND hat bereits zuvor berichtet, wie Severo mitteilte, dass seine Webseite unter Überwachung durch das U.S.-Heimatschutzministerium gestellt wurde.
WND hat auch berichtet, als eine ähnliche Serie von Angriffen gegen im Internet wirkende geistliche und andere Gruppen gestartet wurde, die die Gefahren des Islam diskutieren.
PayPal hat Berichten zufolge verschiedene Konten wegen Bedenken hinsichtlich der Botschaft der Wahrheit über den Islam gesperrt, diese dann aber kurze Zeit später wieder geöffnet.
Die beliebte Aktivistin, Autorin und Bloggerin Pamela Geller von Atlas Shrugs, die auch mithalf, die Freedom Defense Initiative und Stop Islamization of America zu gründen, berichtete, einschüchternde Briefe von PayPal erhalten zu haben, die behaupteten, diese Webseiten würden „Hass“ und „rassische Intoleranz fördern“.
Geller zufolge sandte PayPal ihr Briefe, die erklärten, die Webseiten hätten die Richtlinien des Unternehmens verletzt, die die Verwendung von PayPal für Angelegenheiten verbieten, die „Hass, Gewalt, rassische Intoleranz oder die finanzielle Nutzung eines Verbrechens fördern.“
Um diese zu erfüllen, berichtete Geller, wurde von ihr verlangt, PayPal als Zahlungsoption, wie auch alle Bezugnahmen auf das Unternehmen, seine Marke und Einkaufswagen-Funktionen, von ihren Webseiten zu nehmen.
Später berichtete sie, dass ein Manager des Unternehmens sie angerufen und ihr erklärt habe, die Entscheidung sei ein Fehler gewesen und die finanziellen Dienste für die Webseiten könnten wieder aufgenommen werden.
WND berichtete auch, als die Online-Shoppingplattform Charitable Give Back Group [die einen Teil ihres Gewinns an führende christliche Familienorganisationen spendet; Anm. d. Übers.], vormals bekannt als Christian Values Network, sagte, dass Aktivisten im Internet daran arbeiten würden, Unterschriften zu sammeln und wegen ihrer christlichen Botschaften Kunden zu verscheuchen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Portugiesische Version dieses Artikels: PayPal coloca escritor cristão na lista negra
Englisch Version dieses Artikels durch Julio Severo: PayPal blacklists Christian writer
Spanische Version dieses Artikels: PayPal coloca escritor cristiano en lista negra
Quelle: WND durch Julio Severo in Deutsch:

Monday, September 19, 2011

Online-‚Hass‘-Kampagne zielt auf christliche Webseiten

Online-‚Hass‘-Kampagne zielt auf christliche Webseiten

Homosexuelle Kritiker der biblischen Sicht der Familie veranlassen PayPal-'Untersuchung'

von Bob Unruh © 2011 WorldNetDaily (WND)
PayPal, das riesige Geldtransferunternehmen, hat wegen einer Online-'Hass'-Kampagne  von Homosexuellen eine formelle Untersuchung verschiedener christlicher Organisationen eingeleitet, sagt eine der ins Visier genommenen Organisationen.
Die Benachrichtigungen über die Untersuchung wurden unter anderem an Julio Severos Last Days Watchman Blog und Peter LaBarberas „Americans for Truth“ gesendet.
Beide Webseiten sind offen christlich und beide setzen sich für die biblische Sichtweise der Homosexualität ein.
Die Forderungen von PayPal kamen in der Form eines Fragebogens, der die Betreiber aufforderte, den PayPal-Button auf ihrer Seite und „den Zweck … der Sammlung dieser Spenden“ zu erklären.
PayPal, das auf die Anfrage von WND zwar antwortete, aber mitteilte, keine Stellungnahme vorbereitet zu haben, wollte auch wissen, wie PayPal als Anbieter von Zahlungsdiensten verwendet würde und ob die Organisation „registrierten“ Steuerbefreiungsstatus habe.
Severo erklärte PayPal, dass seine christliche Arbeit mittels seiner portugiesischen, englischen, spanischen und deutschen Blogs darauf abzielt, „Menschen über kontroverse Themen zu informieren, inklusive Euthanasie, Abtreibung, Homosexualität etc.“.
„Es ist mir aufgefallen, dass Ihre Benachrichtigung nach einer Hasskampagne gegen mich und andere christliche Webseiten“, sagte er unter Bezugnahme auf die AllOut.org Webseite zu PayPal.
Diese Online-Kampagne kritisiert „Anti-LGBT-Extremisten“, die PayPal verwenden, um Geld „für ihre gefährliche Sache“ aufzutreiben.
Sie richtet ihr Augenmerk speziell auf Severo und LaBarbera sowie Abiding Truth Ministries, New Generation Ministries, Noua Dreapta aus Rumänien, Truth in Action Ministries, Dove World Outreach, Faith Word Baptist Church , Family Research Institute und die American Society for the Defense of Traditional Family.
AllOut behauptet, diese Gruppen förderten „Hass“.
Aber Severo beharrt darauf, dass das Gegenteil wahr ist.
„Ich will, dass jeder weiß, dass wir Christen Homosexuelle lieben, aber wir stimmen nicht mit ihrem unmoralischen Lebensstil überein“, sagte er PayPal.
In der Reaktion von PayPal an Severo hieß es, „Wir bedanken uns für Ihre Information. Ihr Konto wurde entsprechend vermerkt. Wir werden Ihr Konto untersuchen und Ihnen sobald wie möglich Antwort geben. Wir bedanken uns für Ihre Geduld in dieser Sache.“
Severo sagte, AllOut arbeitet auch auf Facebook, Twitter und über E-Mails, um PayPal unter Druck zu setzen, seine religiösen Anschauungen zu zensieren.
„Im Unterschied zu Schwulen-Aktivisten, die riesige staatliche Zuwendungen erhalten, erhalte ich  kein Geld vom Staat“, sagte Severo.
„Ich verbringe viel Zeit damit, Artikel vorzubereiten und zu schreiben, um sie in meinen Blogs zu veröffentlichen. Meine Blogs und ihre Botschaften sind meine freiwilligen Beiträge und mein persönliches Opfer, um zu helfen, Sie zu informieren. Beten Sie gegen Schwulenkampagnen, die darauf abzielen, mich und meine Familie finanziell zu isolieren. Wenn sie erfolgreich sind, sind wir als Familie … nicht imstande, zu überleben.“
Er sagte PayPal, „Ich erwarte Ihre Antwort, und auch eine öffentliche Antwort betreffend die gegen mich gerichtete Hasskampagne. Alle Anschuldigungen dieser Hasskampagne gegen mich sind falsch. Als Christ habe ich niemals in irgend einer Form Gewalt gegen andere Menschen gepredigt. Ich kann hunderte Zeugen präsentieren, die bestätigen werden, was ich hier sage.“
LifeSiteNews.com hat bereits eine Online-Petition zur Unterstützung der christlichen Webseiten und geistlichen Organisationen geschaffen, die sagt, „Ich protestiere gegen den Angriff homosexueller Organisationen auf die christlichen Aktivisten Julio Severo, Americans for Truth About Homosexuality (AFTAH) und Tradition, Family, and Property (TFP). Ich ermutige PayPal, das Recht von Pro-Familien-Organisationen zu bekräftigen, dieses Service zu nutzen und Attacken gegen den christlichen Glauben und andere Religionen, die sexuelle Moral hochhalten und Familienwerte verteidigen, zurückzuweisen.“
LaBarbera zufolge ist es so, dass homosexuelle Aktivisten nicht mehr nur ihren eigenen Lebensstil verfolgen wollen; jetzt verlangen sie, dass Menschen mit einer biblischen Sichtweise, mit der sie nicht einverstanden sind, aus der Öffentlichkeit verbannt werden.
„Sie wollen Dominanz, auch wenn das bedeutet, an Menschen, die pro Familie eingestellt sind, Rufmord zu begehen, indem sie sie als „Hasser“ bezeichnen, und unsere geschätzten religiösen Freiheiten zu zerstören,“ sagte er.
WND hat bereits zuvor berichtet, wie Severo mitteilte, dass seine Webseite unter Überwachung durch das U.S.-Heimatschutzministerium gestellt wurde.
WND hat auch berichtet, als eine ähnliche Serie von Angriffen gegen im Internet wirkende geistliche und andere Gruppen gestartet wurde, die die Gefahren des Islam diskutieren.
PayPal hat Berichten zufolge verschiedene Konten wegen Bedenken hinsichtlich der Botschaft der Wahrheit über den Islam gesperrt, diese dann aber kurze Zeit später wieder geöffnet.
Die beliebte Aktivistin, Autorin und Bloggerin Pamela Geller von Atlas Shrugs, die auch mithalf, die Freedom Defense Initiative und Stop Islamization of America zu gründen, berichtete, einschüchternde Briefe von PayPal erhalten zu haben, die behaupteten, diese Webseiten würden „Hass“ und „rassische Intoleranz fördern“.
Geller zufolge sandte PayPal ihr Briefe, die erklärten, die Webseiten hätten die Richtlinien des Unternehmens verletzt, die die Verwendung von PayPal für Angelegenheiten verbieten, die „Hass, Gewalt, rassische Intoleranz oder die finanzielle Nutzung eines Verbrechens fördern.“
Um diese zu erfüllen, berichtete Geller, wurde von ihr verlangt, PayPal als Zahlungsoption, wie auch alle Bezugnahmen auf das Unternehmen, seine Marke und Einkaufswagen-Funktionen, von ihren Webseiten zu nehmen.
Später berichtete sie, dass ein Manager des Unternehmens sie angerufen und ihr erklärt habe, die Entscheidung sei ein Fehler gewesen und die finanziellen Dienste für die Webseiten könnten wieder aufgenommen werden.
WND berichtete auch, als die Online-Shoppingplattform Charitable Give Back Group [die einen Teil ihres Gewinns an führende christliche Familienorganisationen spendet; Anm. d. Übers.], vormals bekannt als Christian Values Network, sagte, dass Aktivisten im Internet daran arbeiten würden, Unterschriften zu sammeln und wegen ihrer christlichen Botschaften Kunden zu verscheuchen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Portugiesische Version dieses Artikels: Campanha de “ódio” online mira sites cristãos
Englisch Version dieses Artikels durch Julio Severo: Online ‘hate’ campaign targets Christian sites
Quelle: WND durch Julio Severo in Deutsch: