Tuesday, September 20, 2011

Was würde Jesus tun? Selbst unterrichten

Was würde Jesus tun? Selbst unterrichten

Exklusiv: David d’Escoto fordert Eltern auf, Jesus darin nachzueifern, ihre Kinder selbst zu  unterrichten
[Vorwort des Übersetzers: Der folgende Artikel behandelt das Vorbild Jesu für Homeschooling bzw. Hausunterricht anstelle von Schulunterricht, der in den Vereinigten Staaten legal und insbesondere unter Christen weit verbreitet, in Deutschland jedoch verboten ist. In Österreich sowie in den meisten Kantonen der Schweiz wiederum ist Hausunterricht gesetzlich erlaubt.]
In den 90er Jahren kam unter bekennenden Christen ein kurzlebiger Trend auf, Armbänder mit den Buchstaben „WWJD“ (What Would Jesus Do) zu tragen. Diese Modeerscheinung brachte die Leute dazu, über Jesus Christus und darüber zu reden, wie Christen eigentlich Jesus in allen Lebensbereichen zum Vorbild nehmen sollten.
Die Bibel lehrt uns, „Wer da sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat.“ (1. Johannes 2:6) und „Seid meine Nachfolger, gleichwie ich Christi!“ (1. Korinther 11:1).  Johannes Calvin bezog sich im 16. Jahrhundert auf Jesus als das „Große Modell“ für alle Christen, dem sie folgen und von dem sie lernen sollten. Jesus gab uns während seines frühen Wirkens so viel Vorbild. Zum Beispiel gab er uns Vorbild, wie wir beten, mit Versuchung umgehen, die Wahrheit in Liebe aussprechen, gegen das Böse stehen und andere wahrhaft ausbilden und für das Leben schulen sollten.
Christliche Eltern sollten Jesu Leben als das perfekte Beispiel betrachten, wie Eltern ihre eigenen kleinen Jünger – ihre Kinder – ausbilden, lehren und lieben sollten. Es ist interessant anzumerken, dass Jesus seine Jünger gelegentlich „Kinder“ nannte (Markus 10:24). Der Bibel-Kommentator John Gill bemerkte im 18. Jahrhundert: „Unter den Juden war es üblich, [ihre] Jünger … ‚Kinder‘ zu nennen.“ Wenn wir das Evangelium lesen, bekommen wir einen intimen Einblick, wie Jesus seine eigenen ‚Kinder‘ unterrichtete und liebte.
Wir sehen in Jesu Methode der Lebensschulung drei primäre Dinge: Unterricht, 'Mentoring' und Investition von Zeit.
Unterricht – Jesus ist der oberste „Gute Meister“ (Lukas 18:18). Er unterrichtete seine Jünger täglich (Lukas 19:47); er bereiste mit seinen Jüngern die gesamte Region und sie sahen ihn dabei andere unterrichten (Lukas 23:5); andere religiöse Führer anerkannten, dass Jesus ein von Gott gesandter Lehrer war (Johannes 3:2); Seine Jünger anerkannten, dass seine Lehren Worte des ewigen Lebens waren (Johannes 6:68); Jesus wusste, dass er ihr Herr und Meister war (Johannes 13:13); und sogar unmittelbar nach Jesu körperlicher Auferstehung nannten ihn einige seiner Gefolgsleute weiterhin „Meister“ (Johannes 20:16).
Mentoring – Der Lehrstil Jesu war weit mehr als nur zu reden und „kopflastiges Wissen“ weiterzugeben; Er lebte sein Leben so, damit andere es sehen und ihm folgen konnten. Seine Jünger sahen Jesus oft weggehen, um alleine zu beten, was sie veranlasste, ihn zu fragen, wie auch sie beten sollten (Lukas 11:1). Seine Apostel sahen Jesus die Kranken heilen, Dämonen austreiben, die Toten erwecken und das Evangelium predigen. Später, nachdem er jahrelang geradezu ‚sein Leben in sie gegossen‘ hatte, sandte Jesus sie zuversichtlich auf den „Großen Auftrag“ (Matthäus 28:16-20).
Investition von Zeit – Die Jünger gingen nicht bei Jesus in die Schule, sie verbrachten auch nicht ein bloßes Semester in seiner Ausbildung; sondern sie verbrachten ungefähr dreieinhalb Jahre mit Jesus, ohne Semester-, Sommer- oder Weihnachtsferien. Es war ein 24-Stunden-365-Tage-im-Jahr-„Kurs“, geführt von dem größten Lehrmeister, den die Welt je gekannt hat. Jesus wusste, dass man Menschen Qualitätszeit widmen musste, um wirklich eine machtvolle Wirkung auf ihr Leben zu haben. Dr. John MacArthur betont in seinem Buch „Zwölf ganz normale Menschen“: „[die Jünger] konnten seinem [Jesu] Unterricht zuhören, ihm Fragen stellen, ihm zusehen, wie er mit Leuten umging, und in jeder Situation eine innige Kameradschaft zu ihm genießen. … Er ermutigte sie freundlich, korrigierte sie liebevoll, und instruierte sie geduldig. So findet stets das beste Lernen statt. Es ist nicht nur Information, die man weitergibt; es ist ein Leben, das man in ein anderes investiert.“
Jesus, der Meisterlehrer, unterrichtete seine Jünger gewiss auch formell, aber sie teilten auch Lebenserfahrungen, Reisen und das Brechen des Brotes einige Jahre lang gemeinsam. Er war ihnen Mentor, lebte ihnen vor, wie man wahrhaft mit Gott ging und unterrichtete sie letztlich, um zu seinem Ruhm in die Welt zu gehen. Er ermutigte sie, disziplinierte sie, wies sie zurecht, und er liebte sie. Jesus widmete sein Leben ihren Leben, und schickte sie bestimmt nicht weg zu anderen zum Unterricht, sondern er hat sie „bewahrt“ und über sie „gewacht“ (Johannes 17:12) bis es Zeit war, sie in die Welt zu schicken.
In einem sehr realen Sinn gab Jesus seinen Aposteln Heimunterricht. Christlicher Heimunterricht oder Homeschooling ist dem, wie Jesus die Seinen unterrichtete, sehr ähnlich, und seine ‚Kinder‘ fingen schließlich an, „die ganze Welt in Aufruhr [zu] bringen“ (Apostelgeschichte 17:6)!
Heute werden sich viele christliche Eltern der Tatsache bewusst, dass niemand ihre Kinder besser unterrichten und für das Leben schulen kann als sie. Genau wie Jesus unterrichten die meisten christlichen, im Heim unterrichtenden Eltern die Ihren, sind den Ihren Mentor, verbringen Qualitätszeit mit den Ihren und gießen buchstäblich ihr Leben in ihre Kinder, anstatt die Unterrichtung ihrer wertvollen Kinder gleichsam an Fremde auszulagern.
Jesus lehrt uns, dass wahrhaft effektive Lebensschulung und Ausbildung im direkten Kontakt gemacht wird, und sie braucht Zeit und viel Aufopferung. Neuere Studien zeigen, dass Jesu Stil des Unterrichtens bei weitem die effektivste aller Methoden ist, und die positiven Ergebnisse sind der Beweis. Dr. Brian Rays Forschungen mit Tausenden, die zuhause unterrichtet wurden und nun erwachsen sind, zeigt, dass weniger als 4 Prozent der zuhause unterrichteten Jugendlichen bis zum Erreichen des ersten Jahres auf dem College ihren Glauben verlassen. Das ist buchstäblich das genaue Gegenteil von all den ernüchternden Forschungsergebnissen, die hinsichtlich Kindern aus christlichen Familien, die die Kirche verlassen, eine Rate von annähernd 90 Prozent zeigen. Was für einen Unterschied doch eine fromme Lebensschulung ausmacht!
Dies sollte das ‚Salz-und-Licht-Argument‘ erledigen, das viele uninformierte christliche Eltern als Entschuldigung dafür vorbringen, ihre Kinder weiterhin in öffentlichen Schulen zu lassen [dass ihre Kinder dort nämlich als leuchtendes Beispiel wirken könnten, als ‚Salz der Erde‘ und ‚Licht der Welt‘, vgl. Matthäus 5:13-16; Anm. d. Übers.]. Die überwältigende Mehrheit der Kinder aus christlichen Elternhäusern wird in öffentlichen Schulen zu einer unbiblischen Weltsicht konvertiert.
Die falsche und gefährliche Auffassung, dass eine Ausbildung an öffentlichen Schulen tatsächlich „neutral“ sei, sollte durch die Fülle an Forschungsergebnissen, die zeigen, dass staatliche Schulen  ca. 9 von 10 Schülern marxistisch-sozialistisches Denken einimpfen, zum Verstummen gebracht werden. Dr. R.C. Sproul erinnert uns: „So etwas wie neutrale Erziehung gibt es nicht. Jeder Lehrplan hat in sich und hinter sich eine kontrollierende Weltsicht.“ Die Lehrpläne an unseren Schulen sind weit davon entfernt, neutral zu sein.
Eltern, lasst uns von dem Meister lernen und gehorsam sein Modell und seine Methode des Unterrichtens der Jünger, die Gott uns ins Heim gesetzt hat, annehmen. Als Jesus seine engsten Jünger lehrte, saßen sie ihm oft zu Füßen (Lukas 10:39). Wenn es ums Elternsein geht, findet das  effektivste und positivste lebensverändernde Lehren zu unseren eigenen Füßen statt. Wenn wir sie 180 Tage im Jahr wegschicken, übernimmt jemand Anderer das Privileg, zu lehren, zu formen und rund 1.100 Stunden im Jahr in das Leben unserer Kinder zu investieren.
Jesus wusste, dass der beste Weg, seine „Kinder“ so zu lehren, dass sie so würden, wie er sie haben wollte, der war, mit ihnen zu leben, sie zu lieben, für sie Opfer zu bringen, Vorbild für ein gottgefälliges Leben zu sein und sein Leben in das ihre zu investieren. Dies alles findet im Kontext der Familie statt. Dr. Voddie Bauchams Worte sind eine gute Erinnerung an diese Tatsache für uns alle: „Gott hat Deine Familie – nicht die Jugendgruppe, nicht die Kinderbetreuung, nicht die christliche Schule, sondern Deine Familie – als die wichtigste Bildungsstätte im Leben Deiner Kinder eingerichtet.“
Die Frage ist nicht: was würde Jesus mit seinen „Kindern“ tun? Sondern: was tat Jesus mit seinen „Kindern“? Er unterrichtete sie selbst.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Englisch Version dieses Artikels: WWJD? Homeschool
Quelle: WND durch Julio Severo in Deutsch:

Monday, September 19, 2011

Online-‚Hass‘-Kampagne zielt auf christliche Webseiten

Online-‚Hass‘-Kampagne zielt auf christliche Webseiten

Homosexuelle Kritiker der biblischen Sicht der Familie veranlassen PayPal-'Untersuchung'

von Bob Unruh © 2011 WorldNetDaily (WND)
PayPal, das riesige Geldtransferunternehmen, hat wegen einer Online-'Hass'-Kampagne  von Homosexuellen eine formelle Untersuchung verschiedener christlicher Organisationen eingeleitet, sagt eine der ins Visier genommenen Organisationen.
Die Benachrichtigungen über die Untersuchung wurden unter anderem an Julio Severos Last Days Watchman Blog und Peter LaBarberas „Americans for Truth“ gesendet.
Beide Webseiten sind offen christlich und beide setzen sich für die biblische Sichtweise der Homosexualität ein.
Die Forderungen von PayPal kamen in der Form eines Fragebogens, der die Betreiber aufforderte, den PayPal-Button auf ihrer Seite und „den Zweck … der Sammlung dieser Spenden“ zu erklären.
PayPal, das auf die Anfrage von WND zwar antwortete, aber mitteilte, keine Stellungnahme vorbereitet zu haben, wollte auch wissen, wie PayPal als Anbieter von Zahlungsdiensten verwendet würde und ob die Organisation „registrierten“ Steuerbefreiungsstatus habe.
Severo erklärte PayPal, dass seine christliche Arbeit mittels seiner portugiesischen, englischen, spanischen und deutschen Blogs darauf abzielt, „Menschen über kontroverse Themen zu informieren, inklusive Euthanasie, Abtreibung, Homosexualität etc.“.
„Es ist mir aufgefallen, dass Ihre Benachrichtigung nach einer Hasskampagne gegen mich und andere christliche Webseiten“, sagte er unter Bezugnahme auf die AllOut.org Webseite zu PayPal.
Diese Online-Kampagne kritisiert „Anti-LGBT-Extremisten“, die PayPal verwenden, um Geld „für ihre gefährliche Sache“ aufzutreiben.
Sie richtet ihr Augenmerk speziell auf Severo und LaBarbera sowie Abiding Truth Ministries, New Generation Ministries, Noua Dreapta aus Rumänien, Truth in Action Ministries, Dove World Outreach, Faith Word Baptist Church , Family Research Institute und die American Society for the Defense of Traditional Family.
AllOut behauptet, diese Gruppen förderten „Hass“.
Aber Severo beharrt darauf, dass das Gegenteil wahr ist.
„Ich will, dass jeder weiß, dass wir Christen Homosexuelle lieben, aber wir stimmen nicht mit ihrem unmoralischen Lebensstil überein“, sagte er PayPal.
In der Reaktion von PayPal an Severo hieß es, „Wir bedanken uns für Ihre Information. Ihr Konto wurde entsprechend vermerkt. Wir werden Ihr Konto untersuchen und Ihnen sobald wie möglich Antwort geben. Wir bedanken uns für Ihre Geduld in dieser Sache.“
Severo sagte, AllOut arbeitet auch auf Facebook, Twitter und über E-Mails, um PayPal unter Druck zu setzen, seine religiösen Anschauungen zu zensieren.
„Im Unterschied zu Schwulen-Aktivisten, die riesige staatliche Zuwendungen erhalten, erhalte ich  kein Geld vom Staat“, sagte Severo.
„Ich verbringe viel Zeit damit, Artikel vorzubereiten und zu schreiben, um sie in meinen Blogs zu veröffentlichen. Meine Blogs und ihre Botschaften sind meine freiwilligen Beiträge und mein persönliches Opfer, um zu helfen, Sie zu informieren. Beten Sie gegen Schwulenkampagnen, die darauf abzielen, mich und meine Familie finanziell zu isolieren. Wenn sie erfolgreich sind, sind wir als Familie … nicht imstande, zu überleben.“
Er sagte PayPal, „Ich erwarte Ihre Antwort, und auch eine öffentliche Antwort betreffend die gegen mich gerichtete Hasskampagne. Alle Anschuldigungen dieser Hasskampagne gegen mich sind falsch. Als Christ habe ich niemals in irgend einer Form Gewalt gegen andere Menschen gepredigt. Ich kann hunderte Zeugen präsentieren, die bestätigen werden, was ich hier sage.“
LifeSiteNews.com hat bereits eine Online-Petition zur Unterstützung der christlichen Webseiten und geistlichen Organisationen geschaffen, die sagt, „Ich protestiere gegen den Angriff homosexueller Organisationen auf die christlichen Aktivisten Julio Severo, Americans for Truth About Homosexuality (AFTAH) und Tradition, Family, and Property (TFP). Ich ermutige PayPal, das Recht von Pro-Familien-Organisationen zu bekräftigen, dieses Service zu nutzen und Attacken gegen den christlichen Glauben und andere Religionen, die sexuelle Moral hochhalten und Familienwerte verteidigen, zurückzuweisen.“
LaBarbera zufolge ist es so, dass homosexuelle Aktivisten nicht mehr nur ihren eigenen Lebensstil verfolgen wollen; jetzt verlangen sie, dass Menschen mit einer biblischen Sichtweise, mit der sie nicht einverstanden sind, aus der Öffentlichkeit verbannt werden.
„Sie wollen Dominanz, auch wenn das bedeutet, an Menschen, die pro Familie eingestellt sind, Rufmord zu begehen, indem sie sie als „Hasser“ bezeichnen, und unsere geschätzten religiösen Freiheiten zu zerstören,“ sagte er.
WND hat bereits zuvor berichtet, wie Severo mitteilte, dass seine Webseite unter Überwachung durch das U.S.-Heimatschutzministerium gestellt wurde.
WND hat auch berichtet, als eine ähnliche Serie von Angriffen gegen im Internet wirkende geistliche und andere Gruppen gestartet wurde, die die Gefahren des Islam diskutieren.
PayPal hat Berichten zufolge verschiedene Konten wegen Bedenken hinsichtlich der Botschaft der Wahrheit über den Islam gesperrt, diese dann aber kurze Zeit später wieder geöffnet.
Die beliebte Aktivistin, Autorin und Bloggerin Pamela Geller von Atlas Shrugs, die auch mithalf, die Freedom Defense Initiative und Stop Islamization of America zu gründen, berichtete, einschüchternde Briefe von PayPal erhalten zu haben, die behaupteten, diese Webseiten würden „Hass“ und „rassische Intoleranz fördern“.
Geller zufolge sandte PayPal ihr Briefe, die erklärten, die Webseiten hätten die Richtlinien des Unternehmens verletzt, die die Verwendung von PayPal für Angelegenheiten verbieten, die „Hass, Gewalt, rassische Intoleranz oder die finanzielle Nutzung eines Verbrechens fördern.“
Um diese zu erfüllen, berichtete Geller, wurde von ihr verlangt, PayPal als Zahlungsoption, wie auch alle Bezugnahmen auf das Unternehmen, seine Marke und Einkaufswagen-Funktionen, von ihren Webseiten zu nehmen.
Später berichtete sie, dass ein Manager des Unternehmens sie angerufen und ihr erklärt habe, die Entscheidung sei ein Fehler gewesen und die finanziellen Dienste für die Webseiten könnten wieder aufgenommen werden.
WND berichtete auch, als die Online-Shoppingplattform Charitable Give Back Group [die einen Teil ihres Gewinns an führende christliche Familienorganisationen spendet; Anm. d. Übers.], vormals bekannt als Christian Values Network, sagte, dass Aktivisten im Internet daran arbeiten würden, Unterschriften zu sammeln und wegen ihrer christlichen Botschaften Kunden zu verscheuchen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Portugiesische Version dieses Artikels: Campanha de “ódio” online mira sites cristãos
Englisch Version dieses Artikels durch Julio Severo: Online ‘hate’ campaign targets Christian sites
Quelle: WND durch Julio Severo in Deutsch:

Sunday, September 18, 2011

„Sexkoffer“ für Schweizer Kindergartenkinder enthält Genitalspielzeug und wird lehren, dass Sexualität lustvoll ist

„Sexkoffer“ für Schweizer Kindergartenkinder enthält Genitalspielzeug und wird lehren, dass Sexualität lustvoll ist

Hilary White (LifeSiteNews.com)
Kindergartenkinder in Basel werden dieses Jahr Stoffmodelle menschlicher Genitalien in einer „Sex Box“ präsentiert bekommen, um sie zu lehren, dass „Körperteile zu berühren lustvoll sein kann“.
Die Box, mit der Lehrer Volksschülern Unterricht in Sexualerziehung erteilen sollen, verwendet Modelle und empfiehlt, dass die Kinder sich zu leiser Musik gegenseitig massieren oder mit warmen Sandsäcken berühren sollen, schreibt 'The Local', eine auf Englisch erscheinende Schweizer Zeitung.
„Kinder sollten ermutigt werden, ihre Sexualität auf lustvolle Weise zu entwickeln und zu erfahren“, hatte Daniel Schneider, Konrektor Kindergärten, der den Sexualerziehungs-Leitfaden zusammen mit Fachpersonen ausgearbeitet hat, schon zuvor gesagt.
Er fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass sie nein zu sagen lernen, wenn sie in gewissen Bereichen nicht berührt werden wollen.“
Beamte des Unterrichtswesens, die Berichten zufolge mit über 3.000 Beschwerden wütender Eltern überflutet wurden, haben zugestimmt, den Namen des Programms zu ändern, aber werden nichts tun, um die Verteilung der Materialien in den Schulen zu stoppen, schreibt 'The Local'.
Christoph Eymann, Vorsteher des Erziehungsdepartements und Mitglied der Liberal-Demokratischen Partei (LDP), sagte der Zeitung SonntagsBlick: „Es ist wohl eine Dummheit, [zu] dem Ding Sex-Koffer zu sagen – das werden wir ändern. Bei unserem Ziel aber bleiben wir: den Kindern beibringen, dass Sexualität etwas Natürliches ist. Ohne ihnen etwas aufzudrängen oder den Eltern etwas wegzunehmen.“
Eymann sagte, er verstehe, dass man einen Satz in dem Programm, „dass Berührungen lustvoll sein können“, missverstehen kann, aber er fügte hinzu, es gehe nicht um „touch me, feel me“.
„Wir wollen den Kindern sagen, dass es Berührungen gibt, die sie vielleicht noch lustig finden, wo sie aber auch Nein sagen sollten. [...] Kinder können leider schon im Kindergartenalter zu Opfern sexueller Gewalt werden.“
Idealerweise sollten Kinder zuhause aufgeklärt werden, sagte Eymann, aber da Kinder in einer „übersexualisierten Gesellschaft“ lebten, in der auch schon kleine Kinder über das Internet an Pornographie herankommen, müssten die Unterrichtsbehörden auf diese Realitäten reagieren.
„Manche Primarschüler“, sagte er, „kennen das TV-Programm bis nachts um 2 Uhr. Diesen Kindern wollen wir einen Halt bieten, den sie in der Familie oft nicht haben. Der Koffer ist nur eine Hilfe. Ich traue meinem Lehrpersonal das nötige Fingerspitzengefühl zu.“
Eymann hat Ersuchen von Eltern abgelehnt, ihre Kinder von diesem Unterricht zu dispensieren, da der Staat die Schulen für ungehinderten Zugang zu den Kindern brauche.
„Die Volksschule ist vielleicht die einzige große Klammer, die die Gesellschaft in unserem Land noch hat“, sagte er. „Die gemeinsamen Werte, die sie vermittelt, sind sehr wichtig. Ich möchte diese Klammer unbedingt behalten. Der Aufklärungsunterricht kann so erteilt werden, dass er nicht verletzt.“
Pro-Familien-Aktivisten in Europa haben ihre Abscheu davor ausgedrückt, fünfjährigen Kindern das Programm zu präsentieren.
Daniel Trappitsch vom Verein 'Bürger für Bürger' nannte die Idee eine „katastrophale Entwicklung“.
„Sexualerziehung ja, aber nicht so früh und sicher nicht obligatorisch“, sagte er. Seine Gruppe werde das Vorhaben bekämpfen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Friday, September 16, 2011

PayPal leitet nach Beschwerden von Homosexuellen Untersuchung von Pro-Familien-Gruppen ein

PayPal leitet nach Beschwerden von Homosexuellen Untersuchung von Pro-Familien-Gruppen ein

von MATTHEW CULLINAN HOFFMAN
Freitag, 16. Sept. 2011
Klicken Sie hier, um eine Protest-Petition an PayPal gegen die Verfolgung von Pro-Familien-Christen zu unterzeichnen
16. September 2011 (LifeSiteNews.com) — PayPal führt eine Untersuchung verschiedener Pro-Familien-Organisationen und -Individuen durch, die Ziel einer Homosexuellen-Kampagne sind, die diese Gruppen des „Hasses“ und „Extremismus“ bezichtigt, wie LifeSiteNews erfuhr.
Die von PayPal eingeleitete Untersuchung kommt offenbar als Antwort auf eine Kampagne der Homosexuellen-Gruppe All Out, die von PayPal verlangt, zehn Organisationen von ihren Diensten auszuschließen, einschließlich des LifeSiteNews-Übersetzers und Pro-Familien-Bloggers Julio Severo, der katholischen Aktivistengruppe Tradition, Family and Property und Peter LaBarberas Americans for Truth About Homosexuality (AFTAH).
„Wir schreiben Ihnen betreffend Ihr PayPal-Konto“, sagt das Unternehmen in einem seiner E-Mails, die bis jetzt an zumindest drei der Gruppen auf der All-Out-Liste gesendet wurden. PayPal behauptet darin, dass die betreffende Organisation ein „Unternehmen“ sei und eine „Freigabe“ für die Verwendung von PayPal benötige.
„PayPal freut sich, dass Sie uns gewählt haben, um Zahlungen für Ihr Unternehmen anzunehmen. Im Rahmen einer periodischen Untersuchung ist uns aufgefallen, dass der von Ihnen betriebene Geschäftsbetrieb eine Freigabe erfordert. PayPal hat die Geschäftspolitik, dass manche Unternehmen sich vor Nutzung unseres Systems registrieren müssen und manchen Unternehmen die Verwendung von PayPal als Zahlungsdienstleister für manche Arten von Diensten nicht gestattet wird. Bitte beachten Sie die „PayPal Acceptable Use Policy“ unter „Legal Agreements“ für weitere Informationen.“
Danach stellt PayPal dem Empfänger mehrere Fragen.
„Wir haben bemerkt, dass es auf Ihrer Webseite einen Spenden-Button gibt, der zu Ihrem PayPal-Konto verlinkt. Könnten Sie uns den Zweck dieser Spendensammlung erklären?“
„Erklären Sie, wie PayPal als Ihr Zahlungsdienstleister verwendet werden wird.“
„Ist Ihre Organisation als gemeinnützige oder steuerbefreite Organisation bei einer staatlichen Behörde oder einer anderen entsprechenden Körperschaft registriert?“
Als die Homosexuellen-Nachrichtenagentur Pink News PayPal zur All-Out-Kampagne und die über PayPal laufende Finanzierung dieser Organisationen befragte, antwortete das Unternehmen,  „Wenngleich wir wegen Vertraulichkeitsverpflichtungen gegenüber Kunden einzelne Konten nicht kommentieren können, überprüfen wir regelmäßig Organisationen und Webseiten, die unsere Dienste in Anspruch nehmen und beenden die Zusammenarbeit mit denjenigen, die unsere Acceptable Use Policy nicht einhalten. Wir ermöglichen es den Leuten auch, den Verdacht der Verletzung dieser Policy auf unserer Webseite zu melden.“
Zwei der Ziele der All-Out-Kampagne, Julio Severo von dem Blog Last Days Watchman und Peter LaBarbera von AFTAH, sagten, dass Homosexuellen-Gruppen genau die Einschüchterungstaktiken anwenden, die sie anderen vorwerfen.
„Die in Washington ansässige Human Rights Campaign, eine der größten Schwulengruppen der Welt, hat, wie sich in einem Zugriffsbericht meiner Webseite zeigt, meinen Blog am 23. August 2011 besucht. Und jetzt wollen amerikanische Schwulenaktivisten, dass PayPal mein Konto auflöst, damit ich keine Spenden mehr bekomme“, sagte Severo.
„Ich lebe außerhalb Brasiliens mit meiner Ehefrau und vier Kindern und im Unterschied zu Schwulengruppen sind wir abhängig von Spenden. Schwulengruppen erhalten großzügige finanzielle Unterstützung vom Staat. Und sie erhalten massive internationale finanzielle Unterstützung von den Vereinten Nationen und mächtigen Fonds. Es ist kein Vergleich zwischen
ihnen und ihren Multimillionen-Dollar-Ressourcen und den Spenden, die ich erhalte.“
„Ich verwende meine finanziellen Mittel für den Lebensunterhalt meiner Familie. Ich erhalte keine Regierungsgelder, um christliche Texte zu schreiben. Wenn sie eine Kampagne machen, um Spenden an mich zu eliminieren, werde ich meine Familie nicht mehr erhalten können. Ist das nicht beängstigend?“
LaBarbera wies darauf hin, dass „Homosexualität in ungefähr 60 Jahren von einer tabuisierten Perversion zu einer mächtigen Kraft geworden ist, die diejenigen bestraft, die mit ihrem gleichgeschlechtlichen Verhalten nicht einverstanden sind — speziell Christen. Diese jüngste Internetkampagne, um PayPal dazu zu zwingen, AFTAH und andere Pro-Familien-Organisationen fallen zu lassen, zeigt exemplarisch die Dummheit der 'Toleranz gegenüber Schwulen'. Da sie es entweder satt haben oder nicht dazu fähig sind, mit ihren Gegnern auf zivilisierte Weise zu diskutieren, verwenden militante Homosexuelle nun rohe, internetbasierte Macht, um die judeo-christliche Stimme sexueller Vernunft zu zermalmen.“
„Genau jetzt brauchen wir dringendst jemanden, der dem gegenwärtigen Homo-Faschismus entgegentritt und PayPal kontaktiert und drängt, dem Druck der Schwulenlobby nicht nachzugeben.Unsere Zukunft als freie Gesellschaft hängt davon ab, diese neue, politisch korrekte Tyrannei zu stoppen“, fügte er hinzu.
Kontaktinformation:
Unterzeichnen Sie die Protest-Petition an PayPal gegen die Verfolgung von Pro-Familien-Christen!
Rufen Sie PayPal unter der Telefonnummer:
001-402-935-2050
04:00 bis 22:00 Uhr Pazifischer Zeit (13:00 bis 07:00 MEZ), montags bis freitags
06:00 bis 20:00 Uhr Pazifischer Zeit (15:00 bis 05:00 MEZ), samstags und sonntags
Schicken Sie PayPal ein E-Mail, indem Sie hier klicken und „Email Us“ auswählen. Nicht-Kontoinhaber können die Option auf der rechten Seite auswählen und erhalten ein Formular zum Ausfüllen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Friday, September 9, 2011

Wirtschaftswissenschaftler: Kultur der Empfängnisverhütung verlagert wirtschaftliche Macht weg von Frauen

Wirtschaftswissenschaftler: Kultur der Empfängnisverhütung verlagert wirtschaftliche Macht weg von Frauen

Kathleen Gilbert
(LifeSiteNews.com) – Die Revolution der Empfängnisverhütung hat, im Gegensatz zu ihrem Image, Wohlstand und Macht von Frauen weg verlagert und ist der Analyse eines Ökonomen zufolge im Ergebnis „zutiefst sexistisch“.
In dem  Aufsatz mit dem Titel „Bittere Pille“, der in der letzten Ausgabe des Magazins 'First Things' [Maiausgabe 2010; Anm. d. Übers.] erschien, argumentiert der Wirtschaftswissenschaftler Timothy Reichert, dass der Standpunkt gegen Empfängnisverhütung erfolgreich „unter Verwendung der Sprache der Sozialwissenschaft, die die vorherrschende Sprache ist,“ artikuliert werden kann. Anstatt die Debatte als einen Fall des „Aneinander-Vorbeiredens von Glaube und Vernunft“ darzustellen, können jene, die Empfängnisverhütung ablehnen, die Debatte unter Bezugnahme auf den objektiven gesellschaftlichen Schaden, den Empfängnisverhütung verursacht, führen.
Reichert zufolge ist eine Hauptquelle des Problems, dass Empfängnisverhütung den traditionellen Partner-'Markt' in zwei separate Märkte teilt: Einen Markt für Heirat und einen für freien Sex, der seine Entstehung der beträchtlichen Reduktion der Kosten verdankt, die mit vom Risiko der Schwangerschaft entkoppeltem Geschlechtsverkehr einher geht. Aber, sagt er, wenngleich diese Situation aus ökonomischer Sicht nicht an sich schlecht ist, so kippt doch im Falle von „Ungleichgewichten“ in den beiden Märkten der 'Preis' von entweder Heirat oder Sex zugunsten des einen oder des anderen Geschlechts.
Während in der Vergangenheit, sagt er, „der Heiratsmarkt definitionsgemäß von ungefähr derselben Anzahl von Männern wie Frauen bevölkert war, gibt es keine Garantie, dass nach Teilung in zwei Märkte Männer und Frauen sich so auf die Märkte der Heirat und des Sex verteilen werden, dass sich ungefähr gleiche Anzahlen jedes Geschlechts auf jedem Markt befinden.
Wie sich gezeigt hat, tendieren Frauen aufgrund ihres natürlichen Interesses, Kinder in einem stabilen Haushalt aufzuziehen, in höherer Zahl auf den Heiratsmarkt, so Reichert. Unterdessen, merkt der Ökonom an, haben Männer, die sich auch weit später im Leben als Frauen fortpflanzen können und denen die Natur eine viel geringere Investition in die Fortpflanzung abverlangt, weitaus weniger Anreize, vom einen zum anderen Markt zu wechseln.
„Das Ergebnis ist leicht zu sehen,“ schreibt Reichert. Während Frauen als die 'knappe Ware' größere Verhandlungsmacht auf dem Sexmarkt haben“, schreibt er, „ist das Bild ganz anders, sobald diese selben Frauen den Wechsel in den Heiratsmarkt machen“: „die relative Knappheit 'heiratbarer' Männer bedeutet, dass der Wettbewerb unter Frauen um diese Männer weitaus heftiger als derjenige ist, mit dem frühere Generationen von Frauen konfrontiert waren.
„Im Verlauf der Zeit bedeutet das, dass die 'Deals', die sie eingehen, schlechter für sie und besser für Männer werden.“
Heirat als Institution, schreibt er, verliert im Zuge dessen ihren vertraglichen Charakter, Frauen  und ihre Kinder zu unterstützen, und wird zu etwas, das „zerbrechlicher ist und eher einem Austausch auf dem Spotmarkt ähnelt“. Das Ergebnis ist, dass „Männer mehr und mehr der 'Tauschgewinne', erhalten, die die Heirat schafft, und Frauen davon weniger und weniger bekommen.“
Reichert zählt einige der schädlichen Folgen dieser Umverteilung auf, insbesondere höhere Scheidungsraten, einen von Doppelverdienern hinaufgetriebenen Wohnungsmarkt, leichtere Untreue und eine erhöhte Nachfrage nach Abtreibungen.
Hinsichtlich des Ansteigens von Abtreibungen sagt Reichert, dass Frauen, die in eine künftige Karriere investiert haben, vorhersehbar „Abtreibungen verlangen“ werden, wenn Empfängnisverhütung einmal fehlschlagen sollte.
„Die Kosten einer ungewollten Schwangerschaft sind heute nicht eine erzwungene Heirat“, schreibt er. „Sondern die Kosten bestehen in einem Verlust von enormen Investitionen in Humankapital, das während der frühen Lebensphasen auf Teilnahme am Arbeitsmarkt getrimmt war. Das erhöht die Nachfrage nach Abtreibungen (die den Verlust dieses Humankapitals verhindern).“
Die Auswirkungen auf Kinder, meint er, spiegeln unvermeidlich die Auswirkungen auf ihre Mütter: „Nachdem der Wohlstand von Frauen weitgehend den Wohlstand von Kindern bestimmt, wurde die Umverteilung teilweise über einen Verlust an Wohlstand von Kindern 'finanziert',“ schreibt der Ökonom. „In anderen Worten, die Verlierer sind Frauen, die Verlierer sind die Kinder, die sie erhalten. Unter dem Strich sind Frauen und Kinder die großen Verlierer in der empfängnisverhütenden Gesellschaft.“
Reichert schlussfolgert, dass die Umverteilung von Wohlstand durch Empfängnisverhütung „tiefgehend – und alarmierend“ ist.
„Gesellschaften sind um viele Ziele herum strukturiert, aber einer ihrer hauptsächlichen Existenzgründe ist der Schutz der Schwachen,“ schreibt er. „Dies sind die Alten, die Jungen und schwangere sowie Kinder aufziehende Frauen. Empfängnisverhütung unterminiert diesen fundamentalen Imperativ und untergräbt dabei auch die Legitimität der gesellschaftlichen Grundlagen selbst.
Wenn das soziale Gefüge einer Gesellschaft so eingestellt ist, dass es Wohlstand von den Schwachen zu den Starken verschiebt, statt umgekehrt, dann kann sie langfristig nicht überleben.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Thursday, September 8, 2011

Ironie: Familie mit 19 Kindern mietet ehemaliges Haus der Gründerin der Geburtenkontrollorganisation 'Planned Parenthood'

Ironie: Familie mit 19 Kindern mietet ehemaliges Haus der Gründerin der Geburtenkontrollorganisation 'Planned Parenthood'

Kathleen Gilbert
Little Rock, Arkansas (LifeSiteNews.com) – Jim Bob und Michelle Duggar, die Reality-TV-Eltern, die kürzlich mit der Geburt ihres neunzehnten Kindes Schlagzeilen gemacht hatten, mieten nun ein Haus, das einst der Eugenikerin und Gründerin von 'Planned Parenthood' in Little Rock, Arkansas, gehört hatte, berichtet der Examiner.
„Es ist witzig, dass das Haus, das wir mieten, tatsächlich einmal der Dame gehörte, die mit 'Planned Parenthood in Little Rock begonnen hat. Es gibt sogar eine Tafel draußen im Vorgarten“, sagte Jim Bob der Nachrichtenagentur in einem Telefoninterview.
Er sagte, dass die meisten Kinder, abgesehen von Josh und John Duggar, zusammen in dem Haus leben.
Die Duggars sind die Stars der Reality-Fernsehshow „19 Kids and Counting“ — vormals „18 Kids and Counting“ und davor „17 Kids and Counting“ — die das tägliche Leben der konservativen Baptistenfamilie zeigt.
Die Familie zog in das Haus in Little Rock , um näher zur Universität von Arkansas für Medizinwissenschaft zu sein, wo Josie, ihre am 10. Dezember 2009 nach einer 25-wöchigen Schwangerschaft geborene Tochter, weiterhin zur Beobachtung aufgenommen ist.
Der Anti-Abtreibungsblogger Jill Stanek identifizierte die 'Planned Parenthood'-Führerin als Brunhilde Kahlert Cornish, zur Jahrhundertwende die führende Befürworterin von Geburtenkontrolle und Eugenik in Arkansas. Eine Freundin der 'Planned-Parenthood'-Gründerin und Eugenikerin Margaret Sanger, gründete Cornish die Arkansas Eugenics Association, die 1942 ihren Namen in Planned Parenthood Association of Arkansas änderte.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Thursday, September 1, 2011

Auf Druck der Regierung verwässert der brasilianische Nationalkongress den Gesetzesentwurf gegen indianischen Kindesmord

Auf Druck der Regierung verwässert der brasilianische Nationalkongress den Gesetzesentwurf gegen indianischen Kindesmord

Gesetzesentwurf, der ursprünglich mit dem Ziel geschaffen wurde, das Unterlassen von Meldungen über Fälle indianischen Kindesmordes zu beenden, verschließt nun die Augen davor

Julio Severo
Auf Druck der Regierung Dilma Rousseff hat die Abgeordnetenkammer [neben dem Senat die zweite Kammer des brasilianischen Nationalkongresses; Anm. d. Übers.] ein Gesetzesvorhaben erheblich abgeschwächt, das Gesundheitsbeamte und Beamte der FUNAI (brasilianische Nationale Indio-Stiftung, eine bundesstaatliche Behörde, die vorgeblich dem Schutz der Indios dient) im Falle der Nachlässigkeit bei indianischen Kindesmorden strafrechtlich zur Verantwortung ziehen sollte.
Die Praxis, Kinder bei lebendigem Leib zu begraben oder sie zum Sterben im Urwald auszusetzen, besteht bei verschiedenen Indio-Stämmen in Brasilien bis heute. Die Babys werden aus verschiedenen Gründen zum Sterben ausgesucht; von körperlichen Behinderungen über Zwillingsgeburten bis zur Abstammung von unehelichen Müttern. Der Hauptgrund dieser Morde ist die Entscheidung des Medizinmannes, des Hexenmeisters des jeweiligen Stammes. Da er der spirituelle Führer der Indios ist, werden seine Entscheidungen über Leben und Tod strengstens befolgt.
Die Freiheit, die der Staat indianischen spirituellen Führern einräumt, würde er christlichen spirituellen Führern niemals erlauben. Kein Priester oder Pastor genießt den Schutz des Gesetzes für Entscheidungen über den Tod von Mitgliedern der Kirche. Aber im Fall indigener spiritueller Führer ist diese „Autorität“ unantastbar.
Die FUNAI weigert sich, ihre Gründe zu nennen, warum ihre und die Gesundheitsbeamten nicht strafrechtlich verfolgt werden sollten. Der ursprüngliche, Indio-Kinder schützende Wortlaut des Gesetzesentwurfs hatte die offizielle Unterstützung sowohl evangelikaler als auch katholischer Kongressabgeordneter gehabt.
Hinter den Kulissen arbeitete die FUNAI, eine direkt der Regierung Dilma Rousseff unterstellte staatliche Behörde, zusammen mit der CNBB (Nationale Konferenz der brasilianischen katholischen Bischöfe) daran, den ursprünglichen Wortlaut des Gesetzesentwurfs mit dem Argument abzuschwächen, er würde eine unangemessene Beeinträchtigung darstellen und „Vorurteile“ gegen Indios verstärken.
Die Logik der Regierung ist absurd: Sie will dreist in die Freiheiten der Christen eingreifen unter dem Vorwand, Morde an Homosexuellen zu später Nacht in Drogen- und Prostitutionsvierteln hätten ihren Grund in „Vorurteilen“ von Christen. Aber sie möchte kein Einschreiten gegen die Medizinmänner der Indios, die direkt Morde an Babys anordnen, um Indios vor „Vorurteilen“ zu schützen. Das ist die Logik Neros, der Mörder schützt und Christen Morde bezichtigt, die sie nie begangen haben.
Gesundheitsbeamte haben die staatliche Aufgabe, von Haus zu Haus Brasilianer zu „besuchen“ und  zu registrieren, wie viele Personen in einem Haushalt leben, was sie tun etc., angeblich zu Gesundheitszwecken. Wenn Kinder vorhanden sind, ist die Erfassung noch wesentlich intensiver und führt zu zudringlichen Fragestellungen über Ausbildung und „Gesundheit“, inklusive Kontrollen um nachzuprüfen, ob die Kinder alle Impfungen erhalten haben. Die Beamten haben nicht den geringsten Spielraum, „nachlässig“ zu sein, wenn sie in ihrer Schnüffel- und Überwachungsarbeit auf christliche Familien stoßen, die ihre Kinder nicht impfen oder sie zuhause unterrichten. In diesen Situationen sind sie verpflichtet, die „kriminellen“ Familien zur Anzeige zu bringen.
Aber wenn eine Angelegenheit mit indigenen Völkern zu tun hat, wird staatliche Gleichgültigkeit zum Standard, besonders bei Kindern, deren Leben bedroht ist. In diesem Fall haben die FUNAI-Beamten die Freiheit, „nachlässig“ zu sein und so zu tun, als hätten sie nichts gesehen, wenn sie die krankhafte Entscheidung eines Medizinmannes miterleben, ein indianisches Kleinkind zum Tode zu verurteilen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Quelle: Julio Severo in Deutsch: