Sunday, September 18, 2011

„Sexkoffer“ für Schweizer Kindergartenkinder enthält Genitalspielzeug und wird lehren, dass Sexualität lustvoll ist

„Sexkoffer“ für Schweizer Kindergartenkinder enthält Genitalspielzeug und wird lehren, dass Sexualität lustvoll ist

Hilary White (LifeSiteNews.com)
Kindergartenkinder in Basel werden dieses Jahr Stoffmodelle menschlicher Genitalien in einer „Sex Box“ präsentiert bekommen, um sie zu lehren, dass „Körperteile zu berühren lustvoll sein kann“.
Die Box, mit der Lehrer Volksschülern Unterricht in Sexualerziehung erteilen sollen, verwendet Modelle und empfiehlt, dass die Kinder sich zu leiser Musik gegenseitig massieren oder mit warmen Sandsäcken berühren sollen, schreibt 'The Local', eine auf Englisch erscheinende Schweizer Zeitung.
„Kinder sollten ermutigt werden, ihre Sexualität auf lustvolle Weise zu entwickeln und zu erfahren“, hatte Daniel Schneider, Konrektor Kindergärten, der den Sexualerziehungs-Leitfaden zusammen mit Fachpersonen ausgearbeitet hat, schon zuvor gesagt.
Er fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass sie nein zu sagen lernen, wenn sie in gewissen Bereichen nicht berührt werden wollen.“
Beamte des Unterrichtswesens, die Berichten zufolge mit über 3.000 Beschwerden wütender Eltern überflutet wurden, haben zugestimmt, den Namen des Programms zu ändern, aber werden nichts tun, um die Verteilung der Materialien in den Schulen zu stoppen, schreibt 'The Local'.
Christoph Eymann, Vorsteher des Erziehungsdepartements und Mitglied der Liberal-Demokratischen Partei (LDP), sagte der Zeitung SonntagsBlick: „Es ist wohl eine Dummheit, [zu] dem Ding Sex-Koffer zu sagen – das werden wir ändern. Bei unserem Ziel aber bleiben wir: den Kindern beibringen, dass Sexualität etwas Natürliches ist. Ohne ihnen etwas aufzudrängen oder den Eltern etwas wegzunehmen.“
Eymann sagte, er verstehe, dass man einen Satz in dem Programm, „dass Berührungen lustvoll sein können“, missverstehen kann, aber er fügte hinzu, es gehe nicht um „touch me, feel me“.
„Wir wollen den Kindern sagen, dass es Berührungen gibt, die sie vielleicht noch lustig finden, wo sie aber auch Nein sagen sollten. [...] Kinder können leider schon im Kindergartenalter zu Opfern sexueller Gewalt werden.“
Idealerweise sollten Kinder zuhause aufgeklärt werden, sagte Eymann, aber da Kinder in einer „übersexualisierten Gesellschaft“ lebten, in der auch schon kleine Kinder über das Internet an Pornographie herankommen, müssten die Unterrichtsbehörden auf diese Realitäten reagieren.
„Manche Primarschüler“, sagte er, „kennen das TV-Programm bis nachts um 2 Uhr. Diesen Kindern wollen wir einen Halt bieten, den sie in der Familie oft nicht haben. Der Koffer ist nur eine Hilfe. Ich traue meinem Lehrpersonal das nötige Fingerspitzengefühl zu.“
Eymann hat Ersuchen von Eltern abgelehnt, ihre Kinder von diesem Unterricht zu dispensieren, da der Staat die Schulen für ungehinderten Zugang zu den Kindern brauche.
„Die Volksschule ist vielleicht die einzige große Klammer, die die Gesellschaft in unserem Land noch hat“, sagte er. „Die gemeinsamen Werte, die sie vermittelt, sind sehr wichtig. Ich möchte diese Klammer unbedingt behalten. Der Aufklärungsunterricht kann so erteilt werden, dass er nicht verletzt.“
Pro-Familien-Aktivisten in Europa haben ihre Abscheu davor ausgedrückt, fünfjährigen Kindern das Programm zu präsentieren.
Daniel Trappitsch vom Verein 'Bürger für Bürger' nannte die Idee eine „katastrophale Entwicklung“.
„Sexualerziehung ja, aber nicht so früh und sicher nicht obligatorisch“, sagte er. Seine Gruppe werde das Vorhaben bekämpfen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Friday, September 16, 2011

PayPal leitet nach Beschwerden von Homosexuellen Untersuchung von Pro-Familien-Gruppen ein

PayPal leitet nach Beschwerden von Homosexuellen Untersuchung von Pro-Familien-Gruppen ein

von MATTHEW CULLINAN HOFFMAN
Freitag, 16. Sept. 2011
Klicken Sie hier, um eine Protest-Petition an PayPal gegen die Verfolgung von Pro-Familien-Christen zu unterzeichnen
16. September 2011 (LifeSiteNews.com) — PayPal führt eine Untersuchung verschiedener Pro-Familien-Organisationen und -Individuen durch, die Ziel einer Homosexuellen-Kampagne sind, die diese Gruppen des „Hasses“ und „Extremismus“ bezichtigt, wie LifeSiteNews erfuhr.
Die von PayPal eingeleitete Untersuchung kommt offenbar als Antwort auf eine Kampagne der Homosexuellen-Gruppe All Out, die von PayPal verlangt, zehn Organisationen von ihren Diensten auszuschließen, einschließlich des LifeSiteNews-Übersetzers und Pro-Familien-Bloggers Julio Severo, der katholischen Aktivistengruppe Tradition, Family and Property und Peter LaBarberas Americans for Truth About Homosexuality (AFTAH).
„Wir schreiben Ihnen betreffend Ihr PayPal-Konto“, sagt das Unternehmen in einem seiner E-Mails, die bis jetzt an zumindest drei der Gruppen auf der All-Out-Liste gesendet wurden. PayPal behauptet darin, dass die betreffende Organisation ein „Unternehmen“ sei und eine „Freigabe“ für die Verwendung von PayPal benötige.
„PayPal freut sich, dass Sie uns gewählt haben, um Zahlungen für Ihr Unternehmen anzunehmen. Im Rahmen einer periodischen Untersuchung ist uns aufgefallen, dass der von Ihnen betriebene Geschäftsbetrieb eine Freigabe erfordert. PayPal hat die Geschäftspolitik, dass manche Unternehmen sich vor Nutzung unseres Systems registrieren müssen und manchen Unternehmen die Verwendung von PayPal als Zahlungsdienstleister für manche Arten von Diensten nicht gestattet wird. Bitte beachten Sie die „PayPal Acceptable Use Policy“ unter „Legal Agreements“ für weitere Informationen.“
Danach stellt PayPal dem Empfänger mehrere Fragen.
„Wir haben bemerkt, dass es auf Ihrer Webseite einen Spenden-Button gibt, der zu Ihrem PayPal-Konto verlinkt. Könnten Sie uns den Zweck dieser Spendensammlung erklären?“
„Erklären Sie, wie PayPal als Ihr Zahlungsdienstleister verwendet werden wird.“
„Ist Ihre Organisation als gemeinnützige oder steuerbefreite Organisation bei einer staatlichen Behörde oder einer anderen entsprechenden Körperschaft registriert?“
Als die Homosexuellen-Nachrichtenagentur Pink News PayPal zur All-Out-Kampagne und die über PayPal laufende Finanzierung dieser Organisationen befragte, antwortete das Unternehmen,  „Wenngleich wir wegen Vertraulichkeitsverpflichtungen gegenüber Kunden einzelne Konten nicht kommentieren können, überprüfen wir regelmäßig Organisationen und Webseiten, die unsere Dienste in Anspruch nehmen und beenden die Zusammenarbeit mit denjenigen, die unsere Acceptable Use Policy nicht einhalten. Wir ermöglichen es den Leuten auch, den Verdacht der Verletzung dieser Policy auf unserer Webseite zu melden.“
Zwei der Ziele der All-Out-Kampagne, Julio Severo von dem Blog Last Days Watchman und Peter LaBarbera von AFTAH, sagten, dass Homosexuellen-Gruppen genau die Einschüchterungstaktiken anwenden, die sie anderen vorwerfen.
„Die in Washington ansässige Human Rights Campaign, eine der größten Schwulengruppen der Welt, hat, wie sich in einem Zugriffsbericht meiner Webseite zeigt, meinen Blog am 23. August 2011 besucht. Und jetzt wollen amerikanische Schwulenaktivisten, dass PayPal mein Konto auflöst, damit ich keine Spenden mehr bekomme“, sagte Severo.
„Ich lebe außerhalb Brasiliens mit meiner Ehefrau und vier Kindern und im Unterschied zu Schwulengruppen sind wir abhängig von Spenden. Schwulengruppen erhalten großzügige finanzielle Unterstützung vom Staat. Und sie erhalten massive internationale finanzielle Unterstützung von den Vereinten Nationen und mächtigen Fonds. Es ist kein Vergleich zwischen
ihnen und ihren Multimillionen-Dollar-Ressourcen und den Spenden, die ich erhalte.“
„Ich verwende meine finanziellen Mittel für den Lebensunterhalt meiner Familie. Ich erhalte keine Regierungsgelder, um christliche Texte zu schreiben. Wenn sie eine Kampagne machen, um Spenden an mich zu eliminieren, werde ich meine Familie nicht mehr erhalten können. Ist das nicht beängstigend?“
LaBarbera wies darauf hin, dass „Homosexualität in ungefähr 60 Jahren von einer tabuisierten Perversion zu einer mächtigen Kraft geworden ist, die diejenigen bestraft, die mit ihrem gleichgeschlechtlichen Verhalten nicht einverstanden sind — speziell Christen. Diese jüngste Internetkampagne, um PayPal dazu zu zwingen, AFTAH und andere Pro-Familien-Organisationen fallen zu lassen, zeigt exemplarisch die Dummheit der 'Toleranz gegenüber Schwulen'. Da sie es entweder satt haben oder nicht dazu fähig sind, mit ihren Gegnern auf zivilisierte Weise zu diskutieren, verwenden militante Homosexuelle nun rohe, internetbasierte Macht, um die judeo-christliche Stimme sexueller Vernunft zu zermalmen.“
„Genau jetzt brauchen wir dringendst jemanden, der dem gegenwärtigen Homo-Faschismus entgegentritt und PayPal kontaktiert und drängt, dem Druck der Schwulenlobby nicht nachzugeben.Unsere Zukunft als freie Gesellschaft hängt davon ab, diese neue, politisch korrekte Tyrannei zu stoppen“, fügte er hinzu.
Kontaktinformation:
Unterzeichnen Sie die Protest-Petition an PayPal gegen die Verfolgung von Pro-Familien-Christen!
Rufen Sie PayPal unter der Telefonnummer:
001-402-935-2050
04:00 bis 22:00 Uhr Pazifischer Zeit (13:00 bis 07:00 MEZ), montags bis freitags
06:00 bis 20:00 Uhr Pazifischer Zeit (15:00 bis 05:00 MEZ), samstags und sonntags
Schicken Sie PayPal ein E-Mail, indem Sie hier klicken und „Email Us“ auswählen. Nicht-Kontoinhaber können die Option auf der rechten Seite auswählen und erhalten ein Formular zum Ausfüllen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Friday, September 9, 2011

Wirtschaftswissenschaftler: Kultur der Empfängnisverhütung verlagert wirtschaftliche Macht weg von Frauen

Wirtschaftswissenschaftler: Kultur der Empfängnisverhütung verlagert wirtschaftliche Macht weg von Frauen

Kathleen Gilbert
(LifeSiteNews.com) – Die Revolution der Empfängnisverhütung hat, im Gegensatz zu ihrem Image, Wohlstand und Macht von Frauen weg verlagert und ist der Analyse eines Ökonomen zufolge im Ergebnis „zutiefst sexistisch“.
In dem  Aufsatz mit dem Titel „Bittere Pille“, der in der letzten Ausgabe des Magazins 'First Things' [Maiausgabe 2010; Anm. d. Übers.] erschien, argumentiert der Wirtschaftswissenschaftler Timothy Reichert, dass der Standpunkt gegen Empfängnisverhütung erfolgreich „unter Verwendung der Sprache der Sozialwissenschaft, die die vorherrschende Sprache ist,“ artikuliert werden kann. Anstatt die Debatte als einen Fall des „Aneinander-Vorbeiredens von Glaube und Vernunft“ darzustellen, können jene, die Empfängnisverhütung ablehnen, die Debatte unter Bezugnahme auf den objektiven gesellschaftlichen Schaden, den Empfängnisverhütung verursacht, führen.
Reichert zufolge ist eine Hauptquelle des Problems, dass Empfängnisverhütung den traditionellen Partner-'Markt' in zwei separate Märkte teilt: Einen Markt für Heirat und einen für freien Sex, der seine Entstehung der beträchtlichen Reduktion der Kosten verdankt, die mit vom Risiko der Schwangerschaft entkoppeltem Geschlechtsverkehr einher geht. Aber, sagt er, wenngleich diese Situation aus ökonomischer Sicht nicht an sich schlecht ist, so kippt doch im Falle von „Ungleichgewichten“ in den beiden Märkten der 'Preis' von entweder Heirat oder Sex zugunsten des einen oder des anderen Geschlechts.
Während in der Vergangenheit, sagt er, „der Heiratsmarkt definitionsgemäß von ungefähr derselben Anzahl von Männern wie Frauen bevölkert war, gibt es keine Garantie, dass nach Teilung in zwei Märkte Männer und Frauen sich so auf die Märkte der Heirat und des Sex verteilen werden, dass sich ungefähr gleiche Anzahlen jedes Geschlechts auf jedem Markt befinden.
Wie sich gezeigt hat, tendieren Frauen aufgrund ihres natürlichen Interesses, Kinder in einem stabilen Haushalt aufzuziehen, in höherer Zahl auf den Heiratsmarkt, so Reichert. Unterdessen, merkt der Ökonom an, haben Männer, die sich auch weit später im Leben als Frauen fortpflanzen können und denen die Natur eine viel geringere Investition in die Fortpflanzung abverlangt, weitaus weniger Anreize, vom einen zum anderen Markt zu wechseln.
„Das Ergebnis ist leicht zu sehen,“ schreibt Reichert. Während Frauen als die 'knappe Ware' größere Verhandlungsmacht auf dem Sexmarkt haben“, schreibt er, „ist das Bild ganz anders, sobald diese selben Frauen den Wechsel in den Heiratsmarkt machen“: „die relative Knappheit 'heiratbarer' Männer bedeutet, dass der Wettbewerb unter Frauen um diese Männer weitaus heftiger als derjenige ist, mit dem frühere Generationen von Frauen konfrontiert waren.
„Im Verlauf der Zeit bedeutet das, dass die 'Deals', die sie eingehen, schlechter für sie und besser für Männer werden.“
Heirat als Institution, schreibt er, verliert im Zuge dessen ihren vertraglichen Charakter, Frauen  und ihre Kinder zu unterstützen, und wird zu etwas, das „zerbrechlicher ist und eher einem Austausch auf dem Spotmarkt ähnelt“. Das Ergebnis ist, dass „Männer mehr und mehr der 'Tauschgewinne', erhalten, die die Heirat schafft, und Frauen davon weniger und weniger bekommen.“
Reichert zählt einige der schädlichen Folgen dieser Umverteilung auf, insbesondere höhere Scheidungsraten, einen von Doppelverdienern hinaufgetriebenen Wohnungsmarkt, leichtere Untreue und eine erhöhte Nachfrage nach Abtreibungen.
Hinsichtlich des Ansteigens von Abtreibungen sagt Reichert, dass Frauen, die in eine künftige Karriere investiert haben, vorhersehbar „Abtreibungen verlangen“ werden, wenn Empfängnisverhütung einmal fehlschlagen sollte.
„Die Kosten einer ungewollten Schwangerschaft sind heute nicht eine erzwungene Heirat“, schreibt er. „Sondern die Kosten bestehen in einem Verlust von enormen Investitionen in Humankapital, das während der frühen Lebensphasen auf Teilnahme am Arbeitsmarkt getrimmt war. Das erhöht die Nachfrage nach Abtreibungen (die den Verlust dieses Humankapitals verhindern).“
Die Auswirkungen auf Kinder, meint er, spiegeln unvermeidlich die Auswirkungen auf ihre Mütter: „Nachdem der Wohlstand von Frauen weitgehend den Wohlstand von Kindern bestimmt, wurde die Umverteilung teilweise über einen Verlust an Wohlstand von Kindern 'finanziert',“ schreibt der Ökonom. „In anderen Worten, die Verlierer sind Frauen, die Verlierer sind die Kinder, die sie erhalten. Unter dem Strich sind Frauen und Kinder die großen Verlierer in der empfängnisverhütenden Gesellschaft.“
Reichert schlussfolgert, dass die Umverteilung von Wohlstand durch Empfängnisverhütung „tiefgehend – und alarmierend“ ist.
„Gesellschaften sind um viele Ziele herum strukturiert, aber einer ihrer hauptsächlichen Existenzgründe ist der Schutz der Schwachen,“ schreibt er. „Dies sind die Alten, die Jungen und schwangere sowie Kinder aufziehende Frauen. Empfängnisverhütung unterminiert diesen fundamentalen Imperativ und untergräbt dabei auch die Legitimität der gesellschaftlichen Grundlagen selbst.
Wenn das soziale Gefüge einer Gesellschaft so eingestellt ist, dass es Wohlstand von den Schwachen zu den Starken verschiebt, statt umgekehrt, dann kann sie langfristig nicht überleben.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Thursday, September 8, 2011

Ironie: Familie mit 19 Kindern mietet ehemaliges Haus der Gründerin der Geburtenkontrollorganisation 'Planned Parenthood'

Ironie: Familie mit 19 Kindern mietet ehemaliges Haus der Gründerin der Geburtenkontrollorganisation 'Planned Parenthood'

Kathleen Gilbert
Little Rock, Arkansas (LifeSiteNews.com) – Jim Bob und Michelle Duggar, die Reality-TV-Eltern, die kürzlich mit der Geburt ihres neunzehnten Kindes Schlagzeilen gemacht hatten, mieten nun ein Haus, das einst der Eugenikerin und Gründerin von 'Planned Parenthood' in Little Rock, Arkansas, gehört hatte, berichtet der Examiner.
„Es ist witzig, dass das Haus, das wir mieten, tatsächlich einmal der Dame gehörte, die mit 'Planned Parenthood in Little Rock begonnen hat. Es gibt sogar eine Tafel draußen im Vorgarten“, sagte Jim Bob der Nachrichtenagentur in einem Telefoninterview.
Er sagte, dass die meisten Kinder, abgesehen von Josh und John Duggar, zusammen in dem Haus leben.
Die Duggars sind die Stars der Reality-Fernsehshow „19 Kids and Counting“ — vormals „18 Kids and Counting“ und davor „17 Kids and Counting“ — die das tägliche Leben der konservativen Baptistenfamilie zeigt.
Die Familie zog in das Haus in Little Rock , um näher zur Universität von Arkansas für Medizinwissenschaft zu sein, wo Josie, ihre am 10. Dezember 2009 nach einer 25-wöchigen Schwangerschaft geborene Tochter, weiterhin zur Beobachtung aufgenommen ist.
Der Anti-Abtreibungsblogger Jill Stanek identifizierte die 'Planned Parenthood'-Führerin als Brunhilde Kahlert Cornish, zur Jahrhundertwende die führende Befürworterin von Geburtenkontrolle und Eugenik in Arkansas. Eine Freundin der 'Planned-Parenthood'-Gründerin und Eugenikerin Margaret Sanger, gründete Cornish die Arkansas Eugenics Association, die 1942 ihren Namen in Planned Parenthood Association of Arkansas änderte.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Thursday, September 1, 2011

Auf Druck der Regierung verwässert der brasilianische Nationalkongress den Gesetzesentwurf gegen indianischen Kindesmord

Auf Druck der Regierung verwässert der brasilianische Nationalkongress den Gesetzesentwurf gegen indianischen Kindesmord

Gesetzesentwurf, der ursprünglich mit dem Ziel geschaffen wurde, das Unterlassen von Meldungen über Fälle indianischen Kindesmordes zu beenden, verschließt nun die Augen davor

Julio Severo
Auf Druck der Regierung Dilma Rousseff hat die Abgeordnetenkammer [neben dem Senat die zweite Kammer des brasilianischen Nationalkongresses; Anm. d. Übers.] ein Gesetzesvorhaben erheblich abgeschwächt, das Gesundheitsbeamte und Beamte der FUNAI (brasilianische Nationale Indio-Stiftung, eine bundesstaatliche Behörde, die vorgeblich dem Schutz der Indios dient) im Falle der Nachlässigkeit bei indianischen Kindesmorden strafrechtlich zur Verantwortung ziehen sollte.
Die Praxis, Kinder bei lebendigem Leib zu begraben oder sie zum Sterben im Urwald auszusetzen, besteht bei verschiedenen Indio-Stämmen in Brasilien bis heute. Die Babys werden aus verschiedenen Gründen zum Sterben ausgesucht; von körperlichen Behinderungen über Zwillingsgeburten bis zur Abstammung von unehelichen Müttern. Der Hauptgrund dieser Morde ist die Entscheidung des Medizinmannes, des Hexenmeisters des jeweiligen Stammes. Da er der spirituelle Führer der Indios ist, werden seine Entscheidungen über Leben und Tod strengstens befolgt.
Die Freiheit, die der Staat indianischen spirituellen Führern einräumt, würde er christlichen spirituellen Führern niemals erlauben. Kein Priester oder Pastor genießt den Schutz des Gesetzes für Entscheidungen über den Tod von Mitgliedern der Kirche. Aber im Fall indigener spiritueller Führer ist diese „Autorität“ unantastbar.
Die FUNAI weigert sich, ihre Gründe zu nennen, warum ihre und die Gesundheitsbeamten nicht strafrechtlich verfolgt werden sollten. Der ursprüngliche, Indio-Kinder schützende Wortlaut des Gesetzesentwurfs hatte die offizielle Unterstützung sowohl evangelikaler als auch katholischer Kongressabgeordneter gehabt.
Hinter den Kulissen arbeitete die FUNAI, eine direkt der Regierung Dilma Rousseff unterstellte staatliche Behörde, zusammen mit der CNBB (Nationale Konferenz der brasilianischen katholischen Bischöfe) daran, den ursprünglichen Wortlaut des Gesetzesentwurfs mit dem Argument abzuschwächen, er würde eine unangemessene Beeinträchtigung darstellen und „Vorurteile“ gegen Indios verstärken.
Die Logik der Regierung ist absurd: Sie will dreist in die Freiheiten der Christen eingreifen unter dem Vorwand, Morde an Homosexuellen zu später Nacht in Drogen- und Prostitutionsvierteln hätten ihren Grund in „Vorurteilen“ von Christen. Aber sie möchte kein Einschreiten gegen die Medizinmänner der Indios, die direkt Morde an Babys anordnen, um Indios vor „Vorurteilen“ zu schützen. Das ist die Logik Neros, der Mörder schützt und Christen Morde bezichtigt, die sie nie begangen haben.
Gesundheitsbeamte haben die staatliche Aufgabe, von Haus zu Haus Brasilianer zu „besuchen“ und  zu registrieren, wie viele Personen in einem Haushalt leben, was sie tun etc., angeblich zu Gesundheitszwecken. Wenn Kinder vorhanden sind, ist die Erfassung noch wesentlich intensiver und führt zu zudringlichen Fragestellungen über Ausbildung und „Gesundheit“, inklusive Kontrollen um nachzuprüfen, ob die Kinder alle Impfungen erhalten haben. Die Beamten haben nicht den geringsten Spielraum, „nachlässig“ zu sein, wenn sie in ihrer Schnüffel- und Überwachungsarbeit auf christliche Familien stoßen, die ihre Kinder nicht impfen oder sie zuhause unterrichten. In diesen Situationen sind sie verpflichtet, die „kriminellen“ Familien zur Anzeige zu bringen.
Aber wenn eine Angelegenheit mit indigenen Völkern zu tun hat, wird staatliche Gleichgültigkeit zum Standard, besonders bei Kindern, deren Leben bedroht ist. In diesem Fall haben die FUNAI-Beamten die Freiheit, „nachlässig“ zu sein und so zu tun, als hätten sie nichts gesehen, wenn sie die krankhafte Entscheidung eines Medizinmannes miterleben, ein indianisches Kleinkind zum Tode zu verurteilen.
Übersetzt durch: Matthias Boening
Quelle: Julio Severo in Deutsch:

Wednesday, August 31, 2011

Studie: Frauen von Massenmedien zunehmend ‚pornifiziert‘


Studie: Frauen von Massenmedien zunehmend ‚pornifiziert‘

BUFFALO, NY, 26. August 2011 (LifeSiteNews.com) — Eine Studie von Soziologinnen der Universität Buffalo enthüllt ein Ansteigen „pornifizierter“ Bilder von Frauen in den Medien. Die Forscherinnen warnen, dass diese Forschungsergebnisse Grund zur Besorgnis sind, da vorangegangene Forschungen ergeben haben, dass solche Bilder von Frauen negative Konsequenzen sowohl für Männer als auch für Frauen haben.
Erin Hatton und Mary Nell Trautner, Hochschulassistentinnen der Soziologie an der Universität Buffalo (UB), sind die Autorinnen der Studie „Equal Opportunity Objectification? The Sexualization of Men and Women on the Cover of Rolling Stone“, die in der Septemberausgabe des Journals „Sexuality & Culture“ veröffentlicht werden wird.
Hatton und Trautner untersuchten mehr als 1.000 bildliche Darstellungen von Männern und Frauen in den Ausgaben des „Rolling Stone“-Magazins von 1967 bis 2009. Hatton zufolge wählten sie „Rolling Stone“ deshalb aus, da „es ein gut etabliertes Medium der Populärkultur [ist]. Es dreht sich nicht ausdrücklich um Sex oder Beziehungen… und bietet daher einen brauchbaren Einblick, wie Frauen und Männer im Allgemeinen in der Populärkultur porträtiert werden.“
Die Autorinnen maßen die Intensität sexualisierter Darstellungen, indem sie eine „Sexualisierungsskala“ entwickelten. Die Skala bewertete Bilder mit „Punkten“ für Sexualisierung, wenn die Lippen des oder der Abgebildeten offen standen oder die Zunge sichtbar war, wenn der/die Abgebildete nur teilweise bekleidet oder nackt war oder wenn der beigefügte Text ihn bzw. sie unter Verwendung explizit sexualisierter Sprache beschrieb.
Hatton und Trautner fanden heraus, dass in den 1960er Jahren 11 % der Männer und 44 % der Frauen auf den Titelblättern des „Rolling Stone“ sexualisiert waren. In den 2000er Jahren hatte sich der Anteil der sexualisierten Männer um 55 % auf 17 % und jener der Frauen um 89 % auf 83 % erhöht.
„In den 2000er Jahren gab es 10 mal mehr hypersexualisierte Abbildungen von Frauen wie von Männern und 11 mal mehr nichtsexualisierte Bilder von Männern als von Frauen“, sagte Hatton.
„Es hat sich gezeigt, dass sexualisierte Porträtierungen von Frauen Gewalt gegen Frauen und Mädchen ebenso legitimieren oder verschlimmern wie sexuelle Belästigung und frauenfeindliche Haltungen bei Männern und Jungen“, sagt Hatton. „Es hat sich auch erwiesen, dass solche Bilder das Ausmaß der Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und/oder Essstörungen unter Männern, Frauen und Mädchen erhöhen; und sogar, dass sie sexuelle Zufriedenheit sowohl unter Männern als auch Frauen verringern.“
„Obwohl diese Ergebnisse oberflächlich betrachtet nicht überraschend sind, war ich allerdings über die Intensität der Sexualisierung von Frauen gegenüber der von Männern überrascht“, erzählte Hatton LifeSiteNews (LSN).
„Solche Bilder kamen in den 1970ern unter Beschuss, aber seit damals betrachten wir in unserer Kultur sie nicht als besonders problematisch“, sagte sie. „Die Leute sagen, ‘Naja, was erwarten Sie? Sex verkauft sich eben gut!‘ oder ’Wir leben eben in einer sexuellen Gesellschaft‘.“ Aber wenn das der Fall wäre, würden wir nicht diese dramatische Differenz zwischen Männern und Frauen sehen, UND wir würden nicht ein im Laufe der Zeit so dramatisches Ansteigen hypersexualisierter Abbildungen von Frauen, aber nicht von Männern, sehen.“
„Ich denke, es ist an der Zeit, eine neue und lebhafte öffentliche Diskussion über die Verbreitung derartiger bildlicher Darstellungen und die Probleme, die sie schaffen, zu eröffnen, und ich denke es gäbe breite Übereinstimmung von beiden Seiten des politischen Spektrums, dass diese Darstellungen problematisch sind“, sagte Hatton.
Übersetzt durch Matthias Boening auf Ersuchen von Julio Severo.
Portugiesische Version dieses Artikels: Mulheres cada vez mais pornificadas pela mídia popular
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch:

Monday, August 29, 2011

Sexuelle Anarchie: Kinseys Vermächtnis

Sexuelle Anarchie: Kinseys Vermächtnis

(LifeSiteNews.com) — Unsere Kinder werden durch einen heimtückischen und bösartigen Feind attackiert.
Alfred Kinsey, Mastermind der sexuellen Anarchiebewegung
Am 17. August 2011 besuchten mehr als 50 Aktivisten eine Konferenz für „zu Minderjährigen hingezogene Erwachsene“, d.h. Pädophile, deren Ziel die Beseitigung des der Pädophilie anhaftenden „Stigmas“ und die Neudefinition von Pädophilie als normale „sexuelle Orientierung“ war. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten hat festgestellt, dass 64 % der Opfer analer Vergewaltigung Jungen unter 12 Jahren sind und im Jahr 1999 58.200 Kinder von Nicht-Familienmitgliedern gekidnappt wurden.
Sogenannte „Experten“ auf dem Feld der menschlichen Sexualität behaupten, dass Kinder nicht nur von Geburt an, sondern sogar schon im Mutterleib sexuelle Wesen und willige Teilnehmer an sexuellen Handlungen mit Erwachsenen seien.
Kinder werden ermuntert, früh und oft mit Sex zu experimentieren und sich sowohl mit Mitgliedern desselben als auch des anderen Geschlechts sexuell zu betätigen. Geschlechtskrankheiten bei Teenagern haben epidemische Ausmaße angenommen, und es wird von neuen und manchmal tödlichen Seuchensträngen berichtet. Mehr als 50.000 Teenager haben sich mit zum AIDS-Vollbild ausgebildetem HIV angesteckt und bis 1992 sind mehr als 7.000 Jungen und 1.500 Mädchen an HIV/AIDS gestorben.
Wie sind wir soweit gekommen? Und wie stoppen wir den Wahnsinn, bevor wir eine ganze Generation verlieren?
Die Frage, wie wir soweit gekommen sind, kann in zwei Worten beantwortet werden: Alfred Kinsey. Auch 55 Jahre nach seinem Tod beeinflusst Dr. Alfred Kinsey weiterhin stark die amerikanische Kultur. Zwei seiner leidenschaftlichsten Unterstützer, Dr. Carole Vance, Anthropologin der Columbia Universität und lesbische Aktivistin, und Dr. John Money, ein offen pädophiler Fürsprecher und Pionier der Transgender-Chirurgie an der Johns Hopkins Universität, haben Dr. Kinseys Vermächtnis stichhaltig zusammengefasst — ein Vermächtnis, das sie als „sexuellen Fortschritt“ betrachten, das aber in Wahrheit sexuelle Anarchie ist.
Auf einem 1998 abgehaltenen Kinsey-Symposium von Sexologenkollegen der San Francisco State University vortragend, sagte Dr. Vance, „Die Biographie ist das Schlachtfeld.“ [1]. Sollte Kinsey diskreditiert werden, warnte sie, dann  „könnten 200 Jahre sexuellen Fortschritts zurückgedreht werden“.
Dr. Vances Aussagen spiegeln Bemerkungen wider, die 1981 von Dr. Money auf dem fünften Weltkongress der Sexologie in Israel gemacht wurden. Auch sie stimmten darin überein, dass die in Tabelle 34 (siehe unten) enthaltene Information und die weiteren Daten, die den verbreiteten, im Detail in Kinseys Studie aus dem Jahr 1948 über männliche Sexualität beschriebenen Kindesmissbrauch Dr. Kinseys und seiner Mitarbeiter dokumentieren, die Anullierung der „Prä- und Post-Kinsey-Epochen“ weltweit und in den USA bedeuten würden.
Tatsächlich sagte Dr. John Bancroft, der Direktor des Kinsey-Institutes, auf der 1998 gehaltenen Konferenz, die den 50sten Jahrestag von Kinseys Studien feierte, dass er „bete“, dass eine britische Fernsehsendung, „Secret History: Kinsey's Paedophiles“, nie in den Vereinigten Staaten gezeigt würde, da die Öffentlichkeit die „Wissenschaft“ hinter Kinseys Publikation der Tabellen 30-34 nicht verstehen würde. Er begriff, dass, sollten diese Tabellen in den Vereinigten Staaten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, das ganze Forschungsfeld der menschlichen Sexualität und Sexualerziehung zerstört würde.
Dieses Forschungsfeld der menschlichen Sexualität und Sexualerziehung sowie 200 Jahre „sexueller Fortschritt“, wegen dessen möglicher Zerstörung sich diese elitären „Wissenschaftler“ solche Sorgen machten, werden besser als sexuelle Anarchie beschrieben. Diese sexuelle Anarchie, die diesen Wissenschaftlern und ihren Anhängern Prestige, Geld, Glaubwürdigkeit und Kontrolle über die Dekonstruktion der judeo-christlichen bürgerlichen Gesellschaft gebracht hat: sie wurde entwickelt von Dr. Kinsey.
Kinsey
Ein auf Gallwespen spezialisierter Zoologe an der Universität von Indiana von 1920 bis zu seinem Tod im Jahr 1956, ist Dr. Kinsey am berühmtesten für seine geradezu Erdbeben gleichen Bücher 'Sexual Behavior in the Human Male' (1948) [2] und 'Sexual Behavior in the Human Female' (1953) [3], die von der Universität von Indiana und der Rockefeller-Stiftung finanziert wurden. Dr. Kinsey sagte, seine Mission sei es, das „repressive“ sexuelle rechtliche und verhaltensbezogene Vermächtnis des Judeo-Christentums zu eliminieren. Er behauptete, dass dieses „repressive“ sexuelle Vermächtnis verantwortlich für soziosexuelle Missstände wie Scheidung, Vergewaltigung, uneheliche Geburten, Geschlechtskrankheiten, Jugendkriminalität, Promiskuität, Homosexualität, Ehebruch und sexuellen Kindesmissbrauch sei.
Weiters argumentierte er, dass, wenn wir Amerikaner zugeben würden, dass wir uns in Wahrheit weit verbreitet in lasterhaften Verhaltensweisen üben, anstatt dies heuchlerisch zu leugnen, diese soziosexuellen Missstände dramatisch reduziert würden.
Dr. Kinseys Mission wurde, vor allem posthum, durch seine Legionen an wahren Gläubigen-Elitisten erfüllt, die ihre intellektuellen Eliten-Kollegen einer systematischen Gehirnwäsche unterzogen, damit sie Kinseys pansexuelles säkulares Weltbild übernehmen und das judeo-christliche Weltbild, auf das dieses Land begründet wurde und gedieh, über Bord werfen.
Das Ergebnis von Dr. Kinseys Mission ist vollkommen antithetisch zu dem Utopia, das er voraussagte. Anstatt die soziosexuellen Missstände, die er als im vorkinseyschen Amerika grassierend betrachtete, zu verringern, verstärkte die Durchsetzung der Weltsicht Kinseys das vorhandene weltweite sexuelle Trauma, während sie eine Vielzahl an neuen Missständen mit sich brachte, die objektiv als sexuelle Anarchie zu definieren sind. Wie Krebs, der sich über den ganzen Körper ausbreitet, hat sich sexuelle Anarchie im gesamten Gefüge der Gesellschaft ausgebreitet und beeinträchtigt jeden Aspekt des amerikanischen Lebens und jeden Mann, jede Frau und jedes Kind.
Gemäß der Rockefeller-finanzierten Kinsey-„Studie“, bewies seine „Wissenschaft“, dass Menschen seit jeher wie Insekten oder Affen kopuliert, aber systematisch und heuchlerisch über ihr Verhalten gelogen hätten. Erwachsene behaupteten, Jungfrauen oder ehelich treu zu sein, aber laut Kinsey war die Wahrheit, dass die meisten Leute promisk seien und die weit verbreitete Promiskuität der Gesellschaft nicht geschadet habe.
Daher, so Kinsey, waren alle Gesetze zur Beschränkung sexuellen Verhaltens — die Gesetze, die Frauen, Kinder und die Familie generationenlang begünstigt und geschützt hatten — altmodische Überbleibsel einer uninformierten und heuchlerischen Zeit. Solche Sexualgesetze waren nicht länger gültig in einer „sexuell erleuchteten und ehrlichen Zeit“.
Und hier kommt „Kinseys Pamphletier“ Hugh Hefner mit seinem Playboy-Magazin ins Spiel.
Auf Drängen Kinseys wurden die Gesetze des Landes ihrer Kerninhalte beraubt, um die freie Liebe, den freien Lebensstil, von dem Kinsey behauptete, dass sie von den Amerikanern immer schon gelebt würden, widerzuspiegeln, sodass sie endlich mit einer freien und offenen Einstellung ausgelebt werden konnten — keine Lügen oder Vorwände mehr. Also ließ das Modell-Strafgesetzbuch des American Law Institute ALI von 1955 die  Sexualstandards des „Common Law“, die auf biblischer Autorität/Präzedenz basierten, zugunsten des „Wissenschaftlichen Gesetzes“, das auf Kinseys angeblich „objektiven Daten“ fußte, fallen.
Das ALI empfahl Gesetze, die Vergewaltigung trivialisierten und Unzucht, Kohabitation, Homosexualität und Ehebruch erlaubten. Kurz danach wurden Unzucht, Kohabitation und Ehebruch entkriminalisiert, damit sie üblich, normal und harmlos würden, was sie Kinsey zufolge schon immer gewesen waren. 1957 zog das U.S. Verteidigungsministerium Kinsey und sein Team für die Schlussfolgerung heran, dass Homosexuelle kein Sicherheitsrisiko darstellen.
Das ALI empfahl auch, die Definition der Unzucht zu verändern, was der Oberste Gerichtshof im Jahr 1960 tat. In jenem selben Jahr wurde Kinseys Behauptung, 10 % bis 37 % der männlichen Bevölkerung seien wenigstens manchmal homosexuell, dazu verwendet, „Schwulenrechte“ in Eliteberufen, z.B. Medizin, Psychiatrie, Sozialarbeit, Unterricht etc. zu fördern.
1961 wurde Illinois der erste Staat, der heterosexuellen Analverkehr legalisierte. 1962 schrieb Ralph Slovenko im Vanderbilt Law Review dass Vier- oder Fünfjährige Provokateure seien: „Sogar schon im Alter von vier oder fünf kann diese verführerische Kraft so stark sein, dass sie den Erwachsenen zur Tatbegehung überwältigt.“
In jenem Jahr erklärte der Oberste Gerichtshof der USA das Schulgebet für verfassungswidrig [4] und stellte im folgenden Jahr fest, dass das Lesen der Bibel in öffentlichen Schulen verfassungswidrig ist [5]. Die judeo-christliche Weltsicht wurde aus den Klassenzimmern verbannt. Weder konnten Schulen nun noch unterrichten, dass Unzucht, Ehebruch oder Kohabitation illegal waren, noch konnten Gesundheitslehrer andeuten, dass Geschlechtsverkehr sich auf die Ehe beschränken sollte, denn dies würde eine „religiöse“, somit eine angeblich nichtwissenschaftliche, Weltsicht reflektieren.
Der einzig verbleibende Zugang, menschliche Fortpflanzung zu unterrichten, war die  „wissenschaftliche“, d.h. kinseysche säkulare Weltsicht.
Bis 1968 wurden 51.000 Sex-Fachleute von dem nicht anerkannten Institute for the Advanced Study of Human Sexuality (IASHS) ausgebildet, Kinseysche Sexualität in Schulen und medizinischen Ausbildungsstätten zu unterrichten und schulische Sexualerziehungs-Lehrpläne zu entwerfen. 1975 begann das IASHS damit, Sexualerzieher in „Safe Sex“ bis hin zum Doktorat zu akkreditieren.
Empfängnisverhütung wurde angesichts der radikalen Veränderungen in der sexuellen Landschaft zur Notwendigkeit, und so wurde sie 1965 legalisiert [6].
Tabelle 34, eine von fünf Tabellen, die den Kindesmissbrauch von Kinseys Team in 'Sexual Behavior in the Human Male' (1948) dokumentieren.
Als der Nachweis eines Mangels an „Einwilligung“ das einzige Kriterium für Sexualstraftaten wurde, wurden bei angeblichen Vergewaltigungsopfern gemeinhin unterstellt, sie hätten den rauen Sex gemocht und in die sexuelle Handlung eingewilligt. Prostitution und Vergewaltigung wurden in Gerichtshöfen und Medien zunehmend als „opferlose Delikte“ bezeichnet.
So wurde das Recht, Sex zwecks „Vergnügen“ und Profit zu haben, die Rechtfertigung für eine durch Kinseys Publizisten, Hugh Hefner, eingeführte Sex-Industrie, die Kinder- und Erwachsenenpornographie, Exhibitionismus, Prostitution und Striptease-Clubs umfasst, um nur Einiges zu nennen. Diese Industrie ist zu einem Multimilliarden-Dollar-Markt herangewachsen,
der seinen Lieferanten die Ressourcen und den Einfluss gibt, sowohl Zuschüsse für Sexologie-Forschungsgruppen und Organisationen auszuhandeln, die die Sexualerziehungs-Lehrpläne für die Schulen der Nation entwerfen, als auch Zugang zu Lobbyisten und wohl auch zu Abgeordneten der einzelstaatlichen und Gesetzgebung des Bundes zu erhalten, um weiterhin die Gesetze zugunsten der Interessen der Sexindustrie zu umzubauen.
Playboy etc. haben auch Planned Parenthood, den Sex Information & Education Council of the United States (SIECUS), das Kinsey-Institut und andere „Sexologie“-Institutionen finanziert. 1967 gewährte Playboy den ersten von vielen Zuschüssen an die American Civil Liberties Union (ACLU) zur Unterstützung von Drogenmissbrauch, Pornographie, Abtreibung, Homosexualität, schulischer Sexual[v]erziehung und Eliminierung oder Verringerung von Strafen für Sexualstraftäter. Beginnend im Jahr 1970 vergab Playboy offiziell Zuschüsse an die Nationale Organisation für die Aufhebung der Marihuana-Gesetze.
Das Jahr 1969 brachte bedeutende Ereignisse in Bezug auf die systematische Anstrengung, Homosexualität zu normalisieren, wofür sich schon 21 Jahre zuvor Kinsey eingesetzt hatte.
An der New York Alternative University wurde die Schwule Befreiungsfront gebildet.
Die American Sociological Association erklärte unter Berufung auf Kinseys „Forschung“ offiziell,  Homosexualität sei normal. Die Homosexualitäts-Taskforce  des National Institute of Mental Health (NIMH) empfahl unter Hinweis auf Kinseys „Daten“, private einvernehmliche homosexuelle Handlungen zu legalisieren [7]. 1972 drängte die Taskforce des NIMH, geführt von Anhängern Kinseys, darauf, Homosexualität als normale Variante der Sexualität an den Schulen der Nation zu unterrichten.
Die  verschuldensunabhängige Scheidung wurde 1970 in Kalifornien eingeführt. Bis 1985 wurde die verschuldensunabhängige Scheidung in 49 Staaten Gesetz. Dies löste ein massives Anwachsen der Scheidungsrate und die Verarmung von Frauen und Kindern aus, und steigerte den Bedarf an Sozialhilfe und Abtreibungen, die 1973 legalisiert wurden [8].
Die Abwesenheit der Väter von zuhause verringerte das wirtschaftliche, soziale, emotionale und spirituelle Leben zuhause, was epidemischen Kindesmissbrauch, erhöhte Promiskuität, erhöhte Kriminalität — inklusive Vergewaltigung und Prostitution - sowie mehr Geschlechtskrankheiten und Sterilität bei jungen Frauen auslöste. Ohne einen Vater zuhause waren Kinder beträchtlich verwundbarer gegenüber Belästigung durch ältere Kinder, was von Kinsey in „harmlose“ Sex-Spiele unter Gleichaltrigen umdefiniert wurde. Diese „harmlosen“ Sexspiele führten zu erhöhten Raten an Geschlechtskrankheiten, Promiskuität, Ausleben von Homosexualität und Selbstmord.
Diese Störungen öffneten dann zusätzlichen, virulenteren Formen verpflichtender Sexual[v]erziehung Tür und Tor, die verbrämt wurden als „Stolz“ auf die eigene sexuelle „Orientierung“, Anti-Mobbing, AIDS-Vorbeugung und weitere Anleitung zu „sicherem Sex“, inklusive wechselseitiger Masturbation, Oral- und Analverkehr und dem Betrachten von Pornographie.
1981 ging Dr. Mary Calderone, SIECUS-Präsidentin und ehemalige medizinische Direktorin von Planned Parenthood, noch einen Schritt über Kinsey hinaus, indem sie behauptete, Kinder seien bereits im Mutterleib sexuelle Wesen (Kinsey hatte gesagt, Kinder seien von Geburt an sexuelle Wesen).
Calderone verkündete, dass Bewusstsein für kindliche Sexualität das primäre Ziel ihrer Organisation sei. Dies setzte den „wissenschaftlichen“ Standard, landesweit Kondome an Kinder zu verteilen. Therapeutische Interventionen wurden eingerichtet, um der nun zunehmend traumatisierten Jugend zu helfen. Auch pharmakologische Intervention nahm zu, einschließlich verpflichtender Hepatitis-B-Impfungen für Kleinkinder und HPV-Impfungen für Kinder im Grundschulalter als „Schutz“ vor Geschlechtskrankheiten; beides war 1977 in einem „Child Rights“ genannten pädophilen Manifest gefordert worden.
Hunderte Seiten könnten über diese Themen und die weiteren Konsequenzen von Kinseys erfolgreicher Promiskuitätspropaganda geschrieben werden, die Reagans 'Leuchtende Stadt auf einem Hügel' in einen Zustand sexueller Anarchie stürzte.
Wir müssen uns nun darauf konzentrieren, wie wir den Wahnsinn stoppen — nicht dadurch, indem wir das Problem ignorieren oder verzweifelt aufgeben. Gott ist auf unserer Seite, genau wie er auf der Seite derer war, die dieses Land gegründet haben. Gott verwendete 56 gottesfürchtige Männer für den Aufstand gegen die größte imperiale Macht der freien Welt und die Geburt dieser großen Nation. Er kann uns verwenden, gegen den derzeitigen Zustand sexueller Anarchie aufzustehen, dieses Land zu unseren judeo-christlichen Wurzeln zurückzubringen und unsere Kinder vor dem Feind zu retten, der zu stehlen, töten und zerstören sucht. Als Begünstigte von Gottes wundersamer Schöpfung dieser Vereinigten Staaten können wir nichts Geringeres tun. Kinsey und seine Schüler am Kinsey-Institut hatten mehr als 60 Jahre Zeit, die amerikanische Kultur umzuformen. Mit Dr. Reismans jahrzehntelanger Forschung haben wir die Waffen, die Oberhand zu erlangen, und wir müssen uns zusammentun, um die judeo-christliche Antwort auf das Kinsey-Institut zu erschaffen. Wir haben den Rückhalt des Gottes des Universums. Wir können und müssen diese Schlacht gewinnen.
Anmerkungen:
1
„Biographie ist zum Schlachtfeld geworden, da moralisch Konservative wie Dr. Judith Reisman danach streben, Alfred Kinsey zu diskreditieren, um eine andere amerikanische Epoche wieder aufzugreifen“ warnte Professor Carole Vance. Ein weiterer berüchtigter Sexologe erklärte, „Ich habe einige Probleme, und ich bin mir sicher, dass es mehreren von uns so geht, mit der Verwendung des Wortes 'normal'. Wenn man sich sexuellen Missbrauch von Kindern ansieht, dann ist das Problem dabei, ihn zu definieren das, in welchem Ausmaß wir über Verhaltensaspekte reden, die wir als falsch bezeichnen würden... wir wissen wirklich nicht wie schädlich diese Erfahrungen sind...“ (Am 6. November 1998 in dem Seminar der San Francisco State University „Kinsey mit 50: Reflexionen über Veränderungen in amerikanischen Haltungen zur Sexualität ein halbes Jahrhundert nach den Alfred-Kinsey-Studien“, das Kinsey feierte und  anarchistische Strategien für eine neue weltweite sexuelle Zukunft thematisierte).
2
In demselben Jahr finanziert die Carnegie-Stiftung das ABA/ALI Legal Education Committee. Weitere pro-kinseysche Bücher werden publiziert, die Sexualrechtsreformen und Nachsicht gegenüber Tätern fordern.
3
In jenem Jahr wurde es dem parlamentarischen Reece-Komitee verboten, Kinseys Daten zu untersuchen, und in Washington D.C. wurde Planned Parenthood gegründet.
4
Rechtssache Engel gegen Vitale, 370 U.S. 421 (1962).
5
Rechtssache Abington School District gegen Schempp, 372 U.S. 203 (1963).
6
Rechtssachen Griswold gegen Connecticut, 381 U.S. 479 (1965) (verheiratete Paare), und Eisenstadt gegen Baird, 405 U.S. 438 (1972) (unverheiratete Paare).
7
In der Rechtssache Bowers gegen Hardwick, 478 U.S. 186 (1986), hielt der Oberste Gerichtshof die Kriminalisierung von Analverkehr noch aufrecht, kippte dann aber den Bowers-Rechtssatz und urteilte in Lawrence gegen Texas, 539 U.S. 558 (2003), dass homosexueller Analverkehr nicht länger zu kriminalisieren sei. Die Rechtssache Lawrence fußte weitgehend auf dem ALI-Modellstrafgesetzbuch von 1955, auf das weitgehend als Werk Kinseys Bezug genommen wird.
8
Rechtssache Roe gegen Wade, 410 U.S. 113 (1973). Wie Richter Kennedy in der  Urteilsbegründung zu Lawrence anmerkte, waren die Rechtssachen Griswold und Eisenstadt Teil des Hintergrundes für die Urteilsbegründung in der Rechtssache Roe. Lawrence, 539 U.S. bei 565. Dies zeigt, wie Kinseys Vermächtnis jeden Aspekt der Gesellschaft durchdrungen hat.
Übersetzt durch Matthias Boening auf Ersuchen von Julio Severo.
Portugiesische Version dieses Artikels: Anarquia sexual: o legado de Kinsey
Englisch Version dieses Artikels: Sexual anarchy: The Kinsey legacy
Verbreitung: Julio Severo in Deutsch: